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Die Banalität des Bösen








Ich weiß auch nicht warum, aber ich tue es immer wieder. Wissend, meine Nerven dadurch zu strapazieren und den Magen zu belasten, klicke ich in masochistischer Manier auf Links wie diesen.

Dabei geht es mir aber nicht um den orf.at-Text, sondern viel mehr um die rechten Troll-Kampfposter, denen kein Vorurteil zu platt, kein Ressentiment zu schade ist und die sich untereinander beflegeln, beleidigen und beschimpfen.

Diese Postings sollten, neben der Leserbriefseite "der Zeitung", Pflichtlektüre für jeden Gaststudenten, Einwanderer und Touristen sein. Reiseführer wie Lonely Planet sollten sie abdrucken, damit jeder Rucksacktourist Bescheid weiß über Punschkrapferlcountry.

Seit Jahren tut sich hier ein gewisser User namens Piperflyer hervor. Dieser (rechtsrechte) Kampfposter und Schlechtmensch fällt über jedes (politische) orf-Forum mit Schaum vor dem Mund her, sodass er, und das ist gut so, schon zig male für seine rechten Rotzpostings gesperrt wurde.


Das Böse ist immer überall. So wie der Fritzl Pepi ja so ein netter war/ist, so ist Hr. C. ja auch so ein netter.
Egal ob sie jetzt Strache, Dichand oder Stadler (oder Helmut Kafka, Heinz Vielgrader, Dr. Erich Schäfer, Hias Rumpler,etc.) heissen.

2.6.09 22:20



Man wünscht, daß alle hinabgebückt werden, weil man sich selbst nicht aufschwingen konnte





hc-strache_linz-014





hc-strache_linz-016





hc-strache_linz-028




So entsteht der Überdruss, die Unzufriedenheit mit sich, das Schwanken einer haltlosen und gehaltlosen Seele, die mit ihrer freien Zeit nichts Rechtes anzufangen weiß. Man schämt sich, den Grund der Verstimmung einzugestehen, das Schamgefühl ist eine innerliche Folter, und die verschlossenen Leidenschaften, die sich nicht austoben können, würgen gleichsam sich selbst ab. Daher der Gram und das Dahinsiechen, das tausendfache Wogen eines unbeständigen Gemüts, das bei jedem Unterfangen aufgeregt, bei jedem Misslingen völlig niedergeschmettert ist. Darum verwünschen sie ihre Muße und klagen, daß sie nichts zu tun haben, daher der bittere Neid, wenn andere emporkommen.
Das unselige Nichtstun nämlich nährt die Missgunst; man wünscht, daß alle hinabgebückt werden, weil man sich selbst nicht aufschwingen konnte. In dieser Abneigung gegen das Emporkommen anderer und am eigenen Glücke verzweifelnd, zürnt man das Geschick, klagt über den Zeitgeist, zieht sich in einen Winkel zurück, nagt an seiner eigenen Nichtigkeit und ist sich selbst zur Last und zum Ekel.
[Seneca - Vom glückseligen Leben , S. 36]

Bilder: Hermann Erber, outdoor-foto.at

11.6.09 18:43





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