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Der Autor ist: Verträumter Idealist




Der verträumte Idealist ist sehr zurückhaltend und wirkt daher auf andere häufig schüchtern und reserviert. Sein reiches Innenleben und seine leidenschaftlichen Überzeugungen teilt er nur mit einigen wenigen Menschen. Wer ihn aber als kühl und reserviert einschätzt, irrt sich gewaltig. Er hat ein ausgeprägtes inneres Wertesystem und klare, ehrenhafte Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist. Johanna von Orleans oder Sir Galahad wären gute Vertreter dieses Persönlichkeitstypus‘ gewesen. Er ist beständig bestrebt, die Welt zu verbessern, dazu gehört auch, dass er sehr fürsorglich anderen gegenüber sein kann und viel dafür tut, diese zu unterstützen und sich für sie einzusetzen. Seinen Mitmenschen begegnet er interessiert, aufmerksam und großzügig. Ist er erst einmal für eine Sache oder eine Person entflammt, kann er zum unermüdlichen Kämpfer werden.

Lebenspraktische Dinge dagegen gehören für den verträumten Idealisten nicht zum wirklich Wichtigen. Mit den profanen Anforderungen des Alltags beschäftigt er sich nur, wenn es unumgänglich wird. Tendenziell lebt er nach der Devise „das Genie beherrscht das Chaos“ - was in der Regel auch zutrifft, so dass er häufig sehr erfolgreiche akademische Karrieren absolviert. Details interessieren ihn weniger, er richtet seinen Blick lieber aufs große Ganze. Das sorgt dafür, dass er meist einen guten Überblick behält, auch wenn die Dinge hektisch werden, kann aber auch gelegentlich dazu führen, dass er Wichtiges übersieht. Da er sehr harmoniebedürftig ist, neigt er dazu, Unzufriedenheit oder Ärger nicht offen zu zeigen, sondern in sich hineinzufressen. Durchsetzungsfähigkeit ist nicht seine Stärke; dazu hasst er Konflikte und Konkurrenz viel zu sehr. Lieber motiviert er andere durch seine liebenswürdige und enthusiastische Art - wer ihn als Vorgesetzten hat, wird sich über zu wenig Lob nie beklagen müssen.


Wie auch im Beruf ist der verträumte Idealist als Freund und Partner hilfsbereit, loyal und integer. Verpflichtungen sind für ihn geradezu heilig. Die Gefühle anderer sind ihm wichtig und er liebt es, andere glücklich zu machen. Wenige enge Freunde sind ihm genug; sein Bedürfnis nach Sozialkontakten ist nicht sehr ausgeprägt, da er auch viel Zeit für sich allein benötigt. Oberflächlicher Smalltalk ist nicht seine Sache, wenn man mit ihm befreundet sein oder eine Beziehung haben will, muss man seine Gedankenwelt teilen und bereit sein, sich wirklich auf tiefgründige Gespräche einzulassen. Schafft man das, wird man durch eine außergewöhnlich intensive und reiche Partnerschaft belohnt. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich und andere neigt dieser Persönlichkeitstyp allerdings gelegentlich dazu, die Beziehung mit romantischen und idealistischen Vorstellungen dermaßen zu überfrachten, dass der Partner sich überfordert oder minderwertig fühlt. Der verträumte Idealist verliebt sich nicht Hals über Kopf, aber wenn, dann wünscht er sich die große Liebe für die Ewigkeit.

Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: introvertiert, theoretisch, gefühlsbetont, spontan, idealistisch, verträumt, schwärmerisch, angenehm, zurückhaltend, freundlich, emotional, loyal, perfektionistisch, hilfsbereit, kreativ, gelassen, optimistisch, neugierig, stur, integer, leidenschaftlich, opferbereit, romantisch, reserviert, schüchtern, harmoniebedürftig, verletzlich, empfindlich, kommunikativ, fantasievoll.

via [...]

1.4.08 15:51



Weiteres, u.a.

auch auf antieskapismus.at

... nennt man Tumblelog. Ja, ich weiss - aber was soll man machen...

4.4.08 23:43



Selbstentblößung 2.0 und der Rückzug ins Innere


Zur kleinen Form zu finden, fällt schwer. Wir fahren bei offenem Fenster glücklich verstaubte Frühlingsstrassen entlang, hören Ö1 und denken über die rhizomatische Verwebung der Dinge nach. Postpubertärer Enthusiasmus legt sich zu Gunsten einer, schon seit längerem gewünschten Kontemplativität.
Warum soll also nicht mal das Wörtchen ich vorkommen. Also, wir heißen es willkommen: Das Ich. Hereinspaziert.
Zugegeben es fällt mir schwer. Ja, mir.
Ich (jetzt ist es passiert) kann die Welt nicht verändern. Ich kann sie betrachten, ihre Schönheit auskosten bzw. versuchen ihre Missstände zu relativieren. Ich kann Querverweise finden, die mir neue Aspekte offerieren oder ich kann es mir in dem mir angebotenen Nest gemütlich machen und resignieren.
Die Postmoderne Welt und immer mehr Perkulation im Rhizom machen uns das Leben nicht einfacher. Im Gegenteil. Also, wie meistern wir diese Hürde? Ganz einfach: Wir lenken den Fokus auf das wesentliche, filtern unsere rss-Feeds gut durch und lassen uns nicht fangen von den täglichen Ablenkungen die uns umlauern wie Wölfe, Gnome und der Waldschrat.
Auf in eine neue Zeit! Lassen wir uns den Frühlingswind durch die Haare wehen und blicken aufrecht in die Zukunft. Es kommt etwas auf uns zu und wir werden es erkennen, wenn es so weit ist - und wir werden gewappnet sein.


5.4.08 00:04





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