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In einer Zeit, da Österreich noch vor der von
radicaler Seite gewünschten Lösung an acuter Lange-
weile zugrunde zu gehen droht, in Tagen, die diesem
Lande politische und sociale Wirrungen aller Art
gebracht haben, einer Öffentlichkeit gegenüber, die
zwischen Unentwegtheit und Apathie ihr phrasen-
reiches oder völlig gedankenloses Auskommen findet ...

























http://corpus1.aac.ac.at/fackel























Bildung als Zeitvertreib. Aus der Not der Langeweile wird in diesem bürgerlichen Bildungsprogramm unter ungewöhnlichsten Umständen eine Tugend gemacht: Zeit zu haben für Bücher, die die Langeweile vertreiben, jene Langeweile, die noch ein schwereres Leiden gebiert: die Schwermut, die Melancholie. Dass diese ungewöhnliche Schule der Einsamkeit besonders erfolgreich gewesen ist, hat Payer, Weyprechts Kompagnon und Gegenspieler, in Abrede gestellt, was angesichts der äußeren Widrigkeiten und der Unfreiwilligkeit der Unternehmen wahrscheinlich ist. Aber immerhin mag sie eines bewirkt haben: die Vertreibung der Langeweile.














Langeweile ist also nicht nur ein quantitatives Fehlen von epischer Breite, sondern zudem ein augenfälliger qualitativer Mangel an Dichte, pure Absenz spannender Begebenheiten. Gar nicht so einfach, Spannung, ein ästhetisch durchtränktes Phänomen, exakt zu bestimmen: Der unerwartete Ausgang von Handlungen und Geschehnissen gehört ebenso dazu wie eine Polarität, das Eingespanntsein zwischen zwei extremen Gegensätzen, wie die jungen Romantiker Novalis und Schlegel wussten. Im Lebensvollzug wie in seiner symbolischen Formatierung, der Literatur, bedeutet das Kampf, Widerspruch, Abenteuer, Gefahr, Bedrohung. In seiner „Philosophie der Geschichte“ hat Hegel konstatiert, dass die „Perioden des Glücks“ „leere Seiten der Weltgeschichte“ seien. Die Dramatik der Weltgeschichte steht Hegel zufolge in einem unverrückbaren Gegensatz zum Glück des Einzelnen; dieses aber ist verblüffenderweise dadurch charakterisiert, dass nichts passiert. Denn wenn sich etwas begibt, geschieht auch immer Widriges, den einzelnen Menschen Gefährdendes. Kurz, das Glück ist das Langweiligste auf Erden. [...]
























Leider läuft Karlstift Gefahr "auszusterben" - die örtliche Post mit Lottoannahme wurde schon mit der ersten Partie der Postschließungen aufgelassen und nun besteht auch noch die Gefahr das der einzige Lebensmittelladen im Ort seine Pforten schließt. Die Nahversorgung ist somit nicht mehr gegeben und man ist nun vermehrt auf ein Fahrzeug oder auf die diversen fahrenden Händler angewiesen um das täglich Notwendige kaufen zu können. [...]
























Formen agonistischer Aggression (Fitness-Reduktion beim Verlierer)
▪ Behinderung beim Hungerstillen
▪ Behinderung des Sexualtriebes (z.B. durch Rivalen)
▪ Eskalation von Komment- zu Beschädigungskampf (z.B. Strategie „Rächer“)
▪ jegliche unmittelbare Bedrohung (z.B. mimisch: z.B. Drohstarren)
▪ Schreckreaktion, Angst, verhinderte Flucht („Angstbeißer“)
▪ Behinderung des Besitzstrebens (z.B. Nahrung, Territorium)
▪ Behinderung von Gewohnheiten (Diskrepanz zw. Erfahrung und Erwartung)
▪ Behinderung von gelernten Zielen (z.B. Dressuren; * kulturellen Zielen)
▪ Behinderung des Bewegungsdranges
▪ Behinderung der Selbständigkeit (z.B. eines Kindes)
▪ Unterschreiten einer bestimmten Individualdistanz
▪ Überforderung (z.B. bei Lernaufgaben, bei großer Ungewißheit)
▪ Behinderung beim Rangstreben
▪ Verweigerung der Anerkennung des Ranges
▪ männliche „Imponierbalz“ (Dominanz nach „außen“, z.B. gegen Rivalen)
▪ Raufspiele (insbesondere bei Kindern; mehr bei Buben als bei Mädchen)
▪ Behinderung von Neugier bzw. Wißbegierde
▪ Verlusterlebnis (erste Trauerphase: Protestphase)
▪ Behinderung des Anschlußbedürfnisses an eine Gruppe
▪ z. T. langfristige Rache bezüglich vieler Motive
▪ sozial ignoriert werden (z.B. nicht gegrüßt werden)
▪ soziale Eifersucht
▪ sexuelle Eifersucht (gegen Partner oder Rivalen)
+ Demütigung (z. T. Spott)
+ Beschämung (das Gesicht wahren wollen)
* „verletzende“ Geringschätzung persönlicher, materieller und ideeller Werte
▪ mangelnder Rückhalt des Alphaindividuums (Auflehnung der Gruppe)
▪ mangelnde Nachgiebigkeit des Unterlegenen (Maßregelung desselben)
▪ Bedrohung eines Kindes oder einer Frau (Einschreiten zugunsten des Bedrohten)
▪ Bedrohung eines Verwandten oder eines Freundes (siehe Punkt daruber)
▪ Aufforderung zu Aggression durch Ranghöheren oder Alphaindividuum
▪ mangelnde Gegenseitigkeit / * Ungerechtigkeit (▪ „moralistic aggression“)
▪ mangelnde Konformität (bzw. Erscheinung Verhalten, * Weltanschauung)
▪ „mobbing“ / „Hetzen“, wenn Gruppe z.B. bei den vorangehenden 3 Punkten involviert ist
▪ Nachahmen aggressiven Verhaltens (z.B. Nachahmen des Alphaindividuums)
▪ subjektive / objektive Bedrohung des eigenen Stammes / * Ethnie

HUMANETHOLOGISCHE ASPEKTE DER AGGRESSION
ein Beitrag zu den biologischen Grundlagen von Psychotherapie und
Psychiatrie von Gerhard Medicus


























Die kritische Auseinandersetzung der Rastafari-Bewegung mit dem Babylon-System kann wiederum dadurch kritisiert werden, dass angeprangerte gesellschaftliche Missstände wie Unterdrückung, Ignoranz und Hass gegenüber Mitmenschen widersprüchlicherweise auch innerhalb selbiger Kultur verbreitet sind, da trotz der propagierten Nächstenliebe besonders gegenüber Ungläubigen, Hedonisten und Homosexuellen häufig eine ausgeprägte Intoleranz vorherrscht.
[...]
























Soulmap

2.7.07 22:32



Die Hunderl...



http://www.hunde-kirchberger.at/pressenews/images/januar2007/krone231206.jpg
























Post von Jeannée "Kronen Zeitung" vom 07.04.2007"Lieber Herr Rauscher, Sie lachsroter Chef-Ideologe, Kommentator und -Leitartikler des "Standard" Sie: Gestern haben Sie ausnahmsweise die von Ihnen bei jeder Gelegenheit mit leidenschaftlicher Akribie georteten "faschistoiden und braunen Flecken" dieser Republik auslassen und sich dafür dem grünen Tierschutz der "Krone" gewidmet . . . den Sie auf Seite eins Ihrer Zeitung heruntermachen. Indem Sie unsere "Tierecken"-Texte für Adoptions-Hunde, die den Hinweis "Bei Kindern ist Vorsicht geboten" oder "Kinder gehören nicht zu seinen Freunden" oder "Bitte keine Kinder", anprangern. Und wiewohl Ihnen "klar" ist, dass die "Krone" solche Tiere nur an kinderlose Interessenten vergibt, legen Sie dann hundehasserisch rausch(er)haft los: "Aber Hunde werden ja auch ausgeführt . . . und in der Nähe von Kindern freigelassen. Werden hier abgezogene Handgranaten in Hundeform angeboten? Reicht der Vermerk ,Keine Kinder? Und was ist mit Kinderschutz im Tierschutz?" Abgesehen davon, dass der Terminus "abgezogene Handgranaten in Hundeform" das Tierverachtendste & Widerlich- ste ist, das ich im Zusammenhang mit dem besten Freund des Menschen jemals gehört habe, frage ich Sie, Herr Rauscher: Haben Sie noch nie etwas von Leinen und Beißkörben gehört? Meine inständige Bitte: Bleiben´s bei Ihrem Leisten, spüren Sie Faschisten und Nazis auf, beleitartikeln Sie meinetwegen die mit "Füßen getretene Unschuldsvermutung" des Helmut Elsner, aber lassen Sie unsere "Tierecke" samt ihren Hunden zufrieden. (...)"

DER STANDARD, 06.04.2007, Seite 1, Titelseite, Hans Rauscher "(...) Dass die Krone in ihrer Tierecke verlassene Tiere aus dem Wiener Tierschutzhaus zur Adoption anbietet, ist auch o.k. Nur wird man bei der Lektüre der "Hunde-Steckbriefe" nachdenklich: "Scotty", ein gedrungener Boxer- oder Pitbull-Mischling, "geht brav an der Leine, Kinder gehören nicht zu seinen Freunden". "Lucky", vom Aussehen her ein Pitbull (Mischling), "sollte nicht zu kleinen Kindern genommen werden". "Boncuk", ein Jagdhundmischling, kommt mit dem Vermerk "bei Kindern ist Vorsicht geboten". Mastiff-Mix "Bully" ist "ein umgänglicher Gefährte". Aber: "keine Kinder". Ein Schäfermischling "ist ein guter Wachhund, sollte aber nicht zu Kindern genommen werden". So geht das praktisch jeden Tag. Schon klar, Tierschutzhaus-Hunde sind traumatisiert. Wer sie nimmt, sollte eben keine Kinder haben. Aber Hunde werden ja auch ausgeführt und, wie jeder Augenschein zeigt, auch in der Nähe von Kindern freigelassen. Werden hier abgezogene Handgranaten in Hundeform angeboten? Reicht der Vermerk "Keine Kinder"? (...)"

via Krone-Blog


























11.7.07 11:18



Urlaub






Urlaub. Erholung. Wiederherstellung der Arbeitskraft. Regeneration. Konsum durch das 13. Monatsgehalt.
























Die Wildheit der Feuerindianer. Das Aussterben der Tasmanier.
























Web, Journalismus, Open Source, Arbeit, Kunst 2.0


Stirb langsam 4.0


Ziffer-Komma-Null Hype 1.0

























"Würde Karl Kraus heute leben, wären die liberalen Qualitätsblätter, wie etwa 'Der Standard' Ziel seiner Attacken"





Schade, dass es der Fin de siecle 2.0 keinen Kraus hat.
























"Die Drop-Outs sind zur Mobilität gezwungen."

"Österreichs Häuslbauermentalität verhindert Mobilität"

Neoliberale Doktrin vs. umzäunte Kronen Zeitungs Einfamilienbunker mit Wachhund. Bist du depatt!























Ingrid und die Steierboys beim Dorfwirtsfest Schönau. Nach Stall riechende Pranken mit schwarzen Fingernägeln, zermatschen ein dunkelbraun-glänzendes paniertes Schweinsstück. Fliegen im Gesicht, Kartoffelsalatstücke fallen beim reden aus dem Mund (die Musik ist laut)

Ein Prosit der Gemütlichkeit.
























temp Festival, urban art forms, crazy/flex, etc.: Willkommen in der deiner persönlichen Lekking Arena!

Beeindrucke auch du heute ein Gattungsgleiches Männchen!


Bist du ein Web 2.0, Streetwear affiner Clubhipster? Suchst auch du ein Paarungswilliges Weibchen?
























Paarungswillig:

Meinten Sie Auswanderungswillig?

24.7.07 21:42





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