urbaner anti-eskapismus!




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Dialektik, du alte Sau. Jetzt reichts aber! Oder: Spiderman vs. Batman, in der anthropologischen Moebiusschleife.












Hin und her, her und hin, ja das ist der Lauf der Welt. So singt nicht nur der, in einen Fisch verwandelte, Zauberer im Zeichentrickfilm "Die Hexe und der Zauberer", so ist es auch tatsächlich.


Sind Rechte erkämpft, wird ein Mißstand beseitigt, wird ein zuvor rares Ding Mainstream, bildet sich quasi automatisch eine Opposition.

Klimawandel überall? Naturschutz, Mülltrennung von klein auf? Voila, die Klimawandelleugner treten auf den Plan!


Sozialstaat? Eine gesicherte Mittelschicht? Der Staat als teilweise regulierende Instanz? Voila, die Privatisierer und Marktliberalen erscheinen auf der Bildfläche!


Minimal Techno? Neo Rave und Co? Air und Konsorten bringen uns Ravel und die Spätromantik näher.




Die Bsp. sind unendlich...



























Personalität/Individualität Sozialität

Individualismus Sozialismus / Kommunismus

Egoismus Altruismus

Eigenliebe Nächstenliebe











Selbstbehauptung Selbstentäußerung

Mut Demut

Wehrhaftigkeit Friedfertigkeit

Wettbewerb Solidarität

Kampf ums Dasein Gegenseitige Hilfe

Konfliktethos Harmonie- / Brüderlichkeitsethos












Freiheit Bindung

Freiheit Gleichheit

Freiheit Gerechtigkeit

Autonomie Heteronomie

Selbstbestimmung Anpassung

Selbstverwirklichung Gemeinschaftsorientierung

Nonkonformität Konformität











Beherrschung Eingliederung

Kontrolle Vertrauen

Wille zur Macht Bereitschaft zur Einordnung

Selbstbeherrschung Sich-Gehen-Lassen

Naturbeherrschung Einfügung in die Natur












Pflicht (Sollensethos) Neigung (Wollensethos)

Pflicht Glück (Eudaimonia)

Verläßlichkeit / Verbindlichkeit Spontaneität / Unverbindlichkeit

Autoritätsanerkennung Antiautoritäre Haltung











Rationalität Vitalität

Rationalität Sensibilität

Rationalität Emotionalität

Rationalismus Empirismus

Diskursivität Intuitivität












Progressivität Konservativität

Innovativität Traditionalität

Kreativität Aeternismus (Orientierung am Immer-Gültigen)

Perfektionismus ewige Wiederkehr des Gleichen











Aktivität Rezeptivität

Aktivität Kontemplativität

Arbeit Muße / Spiel

Praxis („materielle“ Tätigkeit) Theorie („geistige“ Tätigkeit)

Produktion Konsumtion

Berufsbildung Allgemeinbildung

Machbarkeitshaltung Schicksalsergebenheit

Leistung Gnade

[...]

4.3.07 21:15



"Eine geheime Steifheit hindert mich daran, mein wahres Gefühl zu zeigen, zu sagen, was gefallen könnte, mich dem gegenwärtigen Moment zu überlassen, eine dumme Zurückhaltung, die ich immer mit Kummer beobachtet habe"






Nichts lächerlicher, als Ewigkeit und globale Wirksamkeit zu beanspruchen, indem man Ort und Zeit zu fliehen versucht. Panik des Provinzlers, der glaubt, man werde ihm seine Herkunft nicht mehr anmerken, wenn er sich nur strikt nach dem Reglement der Metropole ausstaffiert. Als selbstverleugnender Provinzler bleibt er provinziell, nur als seiner selbst bewußter hat er die Chance, der Welt etwas mitzuteilen.

[Karl-Markus Gauß - Zu früh, zu spät]

14.3.07 22:53



„Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“





26. Im Gefolge dieses Wandels der Daseinsbedingungen haben sich unversehens Vorstellungen in die menschliche Gesellschaft eingeschlichen, wonach der Profit der eigentliche Motor des wirtschaftlichen Fortschritts, der Wettbewerb das oberste Gesetz der Wirtschaft, das Eigentum an den Produktionsmitteln ein absolutes Recht, ohne Schranken, ohne entsprechende Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber darstellt. Dieser ungehemmte Liberalismus führte zu jener Diktatur, die Pius XI. mit Recht als die Ursache des finanzkapitalistischen Internationalismus oder des Imperialismus des internationalen Finanzkapitals (26) brandmarkte. Man kann diesen Missbrauch nicht scharf genug verurteilen. Noch einmal sei feierlich daran erinnert, dass die Wirtschaft ausschließlich dem Menschen zu dienen hat (27). Aber wenn es auch wahr ist, dass viele Übel, Ungerechtigkeiten und brudermörderische Kämpfe, deren Folgen heute noch zu spüren sind, sich von einer bestimmten Abart dessen, was man "Kapitalismus" nennt, herleiten, so würde man doch zu Unrecht der Industrialisierung als solcher die Übel anlasten, die in Wahrheit den verderblichen Auffassungen von der Wirtschaft zur Last zu legen sind, die neben dem wirtschaftlichen Aufschwung herliefen. Ganz im Gegenteil ist der unersetzbare Beitrag anzuerkennen, den die Organisierung der Arbeit und der industrielle Fortschritt zur Entwicklung geleistet haben.




59. Noch immer gilt die Lehre Leos XIII. in "Rerum novarum": das Einverständnis von Partnern, die in zu ungleicher Situation sind, genügt nicht, um die Gerechtigkeit eines Vertrages zu garantieren. Die Regel, wonach Verträge durch das freie Einverständnis der Partner zustandekommen, ist den Forderungen des Naturrechts untergeordnet (57). Was dort von dem gerechten Lohn für den einzelnen Arbeiter gelehrt wird, gilt ebenso von internationalen Verträgen: eine Verkehrswirtschaft kann nicht mehr allein auf die Gesetze des freien und ungezügelten Wettbewerbs gegründet sein, der nur zu oft zu einer Wirtschaftsdiktatur führt. Der freie Austausch von Gütern ist nur dann recht und billig, wenn er mit den Forderungen der sozialen Gerechtigkeit übereinstimmt.

Enzyklika POPULORUM PROGRESSIO (1967) Paul VI.

25.3.07 19:41



"Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel."










Die süßesten Frachte fressen nur die großen Tiere,
nur weil die Baume hoch sind und diese Tiere groß sind.
Die süßesten Früchte schmecken dir und mir genauso,
doch weil wir beide klein sind, erreichen wir sie nicht.























Narrativ
Früher: Erzählung, heute: die unausgesprochene Behauptung, dass es weder Realität noch Wahrheit gibt, sondern nur verschiedene "Erzählungen", die Klassen-, Rassen- oder Geschlechterinteressen widerspiegeln.
[...]























Don't believe the hype!























Das mit der Traurigkeit geht vorbei. Wie man sieht.























Jeder richtet sich irgendwie ein. Zu allem wurde schon alles gesagt. Das neu entdecken des bereits gesagten und deren neue Interpretation bildet den Lauf der Geschichte.






















Irgendwann verliert jeder den Biss, den in seiner Sturm und Drang Phase hatte. Evolutionäre Strategien determinieren unser Leben. Je größer das Adoleszente Leid, desto mehr Synapsen sich vernetzt haben, desto höher steigt man ein und auf desto höheren Level kann man dann Stagnieren.






















Was Ökonomen nie sagen wagen.
Die wahre Triebfeder Ökonomischen Handelns: Erhaltung der Art. Schwanzersatz und -verlängerungen bestimmen die Hauptindustrien. Das Erkennen dieser Tatsache (nämlich das wir sublimierte Säugetiere sind) bringt aber letztendlich nicht viel, fügt man sich mit der Aussage dieser Erkenntnis doch wieder in den Kreislauf ein. Man will schließlich ein schauts-her-was-ich-nicht-alles-weiss Hipster sein.

Tätigkeiten wie z.B. Weblogs sind eine besonders schlimme Handlungsstrategie dieses Sublimierungsprozesses.

Aber jetzt mal ehrlich: Wieviel Personen haben schon ein paarungsbereites Weibchen durch Selbstdarstellung im Internet gefunden?

Zu genüge!























Genies als seltsame Attraktoren der Chaostheorie. Informationssenken wie Hawking, Proust, Kafka oder Platon bringen die Menschheit weiter. Nämlich bei steigenden Bevölkerungszahlen und Wohlstand, Lebensraum für die Menschheit bereit zu stellen.

Star Trek lässt grüssen! (Keine Sorge, jeder Trekkie kommt mal wieder von seiner Phase runter und belächelt seine Manie, was aber schade ist)




















Fasching






















The Yes Men






















Nennst du nun auch den Dialektiker, der die Erklärung des Seins und Wesens eines jeden faßt? Und wer die nicht hat, wirst du nicht von dem, inwiefern er nicht imstande ist, sich und andern Rede zu stehen, insofern auch leugnen, er habe hiervon Erkenntnis?

[...]

30.3.07 23:45





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