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1.2.07 22:51



alles schneller und genauer, enger und strikter








"Was fordern die Neoliberalen? Sie verlangen möglichst fügsame und flexible Arbeitskräfte, die keinerlei sozialen Schutz genießen und nicht fest gebunden sind. Sie erklären uns, dass die Arbeitslosigkeit in Frankreich zwei Gründe hat: erstens den starren Arbeitsmarkt, das heißt, das Existieren eines garantierten Mindestlohns, zweitens die Sozialabgaben für eine Arbeitskraft. Ausländer ohne gültige Papiere erhalten keinen Mindestlohn und verursachen keinerlei Sozialkosten, da sie von jeder Sozialversicherung ausgeschlossen sind. Sie stellen die Masse perfekt flexibler Arbeitskräfte, denn sie können je nach Auftragslage angeworben und entlassen werden. Sie sind schutzlos und ohne Rechte, und man kann sie hinauswerfen, wenn man will. Ihr Lohn entspricht etwa der Hälfte des Mindestlohns, und das bei wesentlich längeren Arbeitstagen. Es sind Arbeitskräfte, die nach Strich und Faden ausgebeutet werden können und genau den Vorstellungen der liberalen Wirtschaftsleute entsprechen."
[Emmanuel Terray in "Gestürmte Festung Europa" - Corinna Milborn]























Was die Bildungsreformer aller Richtungen eint, ist ihr Haß auf die Traditionelle Idee von Bildung. Daß Menschen ein zweckfreies, zusammenhängendes, inhaltlich an den Traditionen der großen Kulturen ausgerichtetes Wissen aufweisen könnten, das sie nicht nur befähigt, einen Charakater zu bilden, sondern ihnen auch ein Moment von Freiheit gegenüber den Diktaten des Zeitgeists gewährt, ist ihnen offenbar ein Greuel. Gebildete nämlich wären alles andere als jene reibungslos funktionierenden flexiblen, mobilen und teamfähigen Klons, die manche gerne als Resultat von Bildung sähen.
Wer sich auf der Höhe der Zeit wähnt, spricht deshalb nicht mehr von Bildung, die sich immer an einem Individuum und der Entfaltung seiner Potentiale orientierte, sondern von "Wissensmanagement". Nicht um Bildung geht es, sondern um ein Wissen, das wie ein Rohstoff produziert, gehandelt, gekauft, gemanagt und entsorgt werden soll, es geht - sieht man von den Sonderprogrammen für die neuen Wissenschaftseliten einmal ab - um ein flüchtiges Stückwerkwissen, das gerade reicht, um die Menschen für den Arbeitsprozeß flexibel und für die Unterhaltungsindustrie disponibel zu halten.
[Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft - Konrad P. Liessmann ]














































Wir befinden uns in den letzten 15 Jahren zunehmend in einer Situation, in der die Gesellschaften immer deutlicher und eindimensionaler auf wirtschaftliche Effzienz und Produktivität eingestellt werden. Die Manager, Ingenieure, zunehmend die Sozialingenieure, haben das Sagen. Sie fordern ständig ein besseres und schnelleres Funktionieren der Individuen und Gruppen im Sinne wirtschaftlicher Erfolge und Profite. Für das große Projekt der Aufklärung, das in der Geschichte immer wieder mit neuen aktuellen Prämissen aufgenommen wurde, für die Entwicklung von Visionen und Utopien gibt es keinen Raum.
Alle Bildungs-, Sozialisations-, Schul-, Universitäts- und Gesellschaftsprojekte stellen immer deutlicher eine Zielsetzung in den Vordergrund: Wie kann man das Handeln der Individuen wirtschftlich noch effizienter machen? Das Projekt der Sozialdisziplinierung, das Denker und Forscher wie Norbert Elias, Michel Foucault, Erving Goffmann, Gerhard Oestreich und andere beschrieben haben, wird seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts entscheidend vorangetrieben.
Die Ideen von Frederick Winslow Taylor werden mit den aktuellen Möglichkeiten, die die elektronischen Technologien bieten, auf Anraten von Personalberatungsunternehmen in die Tat umgesetzt. Man kann in vielerlei Hinsicht den Eindruck gewinnen, dass die Gesellschaft als Ganzes jene Eigenschaften annimmt, die Erving Goffman den totalen Institutionen zugeordnet hat: Zeitdisziplin, Handlungsdisziplin, Denkdisziplin: alles schneller und genauer, enger und strikter.
[Klaus Kastberger - Im Assessment-Center]

10.2.07 13:12



Bei Nervosität und Überbelastung













Durch unseren hektischen Lebensstil ist unser Körper vielen Belastungen ausgesetzt und läuft auf Hochtouren. Gönnen wir ihm keine Erholung, so gerät er aus dem Gleichgewicht.



Die Folge: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Gereiztheit. Leistungsfähigkeit und zwischenmenschliche Beziehungen leiden.


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When you're juggling a high-pressure job with the demands of family life and a busy social diary, there are never enough hours in the day. Your success at work depends on whether you can stay alert and put in the hours to keep on top of everything.
























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Ausgebildet um zu funktionieren. Leben um zu funktionieren.







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Egal: Ausgesiebt. Die nächsten warten.


Gefangen im Terror der Ökonomie.




















Die Lösung: Mit Medikamenten diesen Terror erträglicher machen!





















Die Angst der Mittelschicht
























Das sind felsenharte Zeiten
Das ist die Oper der Verrückten
Nach Jahren der Verschwendung
Ist das Reality in Echtzeit
Das ist das ganz normale Leben - so passiert das jetzt eben
[...]
























Alles nur Schwanzersatz, Schwanzersatz, Schwanzersatz























"Auch Bretter vor dem Kopf können die Welt bedeuten"

16.2.07 23:42



Denn das Glück ist einzig heilsam für den Körper, die Kräfte des Geistes jedoch bringt der Kummer zur Entfaltung.




















Wenn allseits akzeptiert Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen, wenn Wachstum fast alles ist, wenn schon zwischenmenschliche Beziehungen dem Diktat von Nutzenmaximierung und Effizienzsteigerung unterliegen, so ließe sich der Verabsolutierung merkantiler Logik mit der «Politik» des Aristoteles begegnen, der konstatiert, überall das Nützliche zu suchen, sei am wenigsten den Hochherzigen und Freien eigen, sondern eher der Drang des «Banausen» (Pol. 1337 b 8f., 1338 b 2ff.). In der betrachtenden Schau dagegen, der Theoria, vollzieht sich für ihn die höchste Tätigkeit, die jedoch Muße voraussetzt. Muße aber ist per se die merkantiler Logik, politischer Emsigkeit wie selbstzentriertem Aktionismus enthobene Zeit der zunächst einmal zweckfreien Schau. [...]






















7. der mckinseyking (die key account managerin)

- es gibt die natur-mckinseys und die kunst-mckinseys, und
die einen sind schrecklicher als die anderen.
- heißt es -
- es gibt die natur-mckinseys und die kunst-mckinseys, und
mit beiden möchte sie nichts mehr zu tun haben.
hochausgebildete idioten mit dauerdiplom in der tasche und
null lebenserfahrung und null erfahrung mit realen betriebli-
chen strukturen, die nur mit einem zusammenarbeiteten, um
ideen abzuziehen. sie habe ja kein großprojekt erlebt, wo
die nicht irgendwie die finger mit ihm spiel gehabt hätten. -
„haben das nicht alle gesagt: ‚so einen kinderkreuzzug holst
du dir ins haus, das ist doch bekannt, so einen kinderkreu-
zzug?’“ das hätten sie ja alle gesagt, und jetzt sage man es
schon nicht mehr, weil man sich den kinderkreuzzug auch
nicht mehr ins haus hole, man mache lieber andere dinge.
sich konsolidieren beispielsweise oder vernünftige bera-
tungen engagieren - „das ist jetzt aber nicht zur veröffentli-
chung gedacht, ja?“ (lacht) - „nein, im ernst“: sie nehme da
kein blatt vor den mund. sie habe da ja durchaus ihre erfah-
rungen.
Kathrin Röggla - wir schlafen nicht




















Die Naivlinke

























Homo Sapiens Sapiens: Menschenfleisch in Geld gewickelt























Arbeit, Fernsehen, Schlafengehen, So macht das Leben keinen Sinn























Der Zugang zu digitalen Netzen bedeutet noch nicht den Zugang zu Inhalten. Ein freier Zugang zu Wissen ist aber die Basis für Innovation und Emanzipation. Den neuen Möglichkeiten für freien Zugang zu Wissen stehen neue und alte, soziale und rechtliche Barrieren gegenüber. [...]























Die Jugend entwickelte sich seit den fünfziger Jahren zum Protagonisten einer Bewegung, die dieser Aufteilung widersprach. Sie wollte ihre Bedürfnisse im Hier und Jetzt befriedigen - und Musik und Drogen schienen ihnen dafür die geeigneten Methoden. Der Protest gegen die rigide Trennung zwischen der Arbeit und dem Reich der Sinne wurde eine Erfolgsgeschichte - allerdings nur, um einige Jahrzehnte später die These der "Kulturindustrie" scheinbar erneut zu bestätigen. Aus den einstigen Protagonisten der Rebellion sind mittlerweile respektable mittelständische Unternehmer geworden - die Rolling Stones verzeichnen beispielsweise einen Jahresumsatz von über 100 Millionen Dollar. [...]






















Solange sie es nicht schaffen ihre Botschaft in 2-3 normalen Sätzen rüberzubringen wird das mit dem Kommunismus nix.

21.2.07 21:59



Das who is who der Rotzbremse.
Sozialminister Buchinger im Lauf der Zeit





28.2.07 08:10





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