urbaner anti-eskapismus!




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Das Glücksideal und der Selbstbestrafungsprozess






Die bürgerliche Ideologie beruht auf zwei grundsätzlichen Momenten: Lust als Endziel, Leistung als Mittel. Daher der Eifer, mit dem Bourgeoisie daran geht, die äußeren Bedingungen der Welt von Grund auf zu verändern. Marx: "Die bürgerliche Gesellschaft ist die entwickeltste und mannigfaltigste historische Organisation der Produktion" (Grundrisse).
Um aber das Leben in vollen Zügen geniesen zu können, muß man zuerst die nötigen Güter herstellen, Geld verdienen und sich im Gesellschaftsbetrieb gegen die anderen als leistungs- und konkurrenzfähiges Subjekt bewähren. Es fängt also alles mit der Selbstbestrafung des Leistungsdrucks an, mit dem Zwang, produktiv und erfolgreich zu sein.
Am Anfang dieser Entwicklung steht die Wertschätzung der nützlichen Arbeit. Die antiken Zivilisationen verachteten die praktische, manuelle Arbeit als etwas Minderwertiges, Juden und Christen begriffen sie als Strafe. Während sich der Adel mit Krieg, Spiel, Ästhetik und Kultur beschäftigt hatte, erklärt die Bourgeoisie die nutzbringende Arbeit als einen höheren Wert, die Protestanten heben sie sogar als ein Zeichen der Erwähltheit auf. Deshalb unternahm Calvin alle Anstrengungen, um die Industrie in Genf zu fördern.
Die Bourgeoisie will das Brandmal des Sündenfalls beseitigen, aber sie schafft gegen ihre eigene Logik ein neues System der Repression und der Schuld. Schuldig ist jetzt nicht mehr, wer gegen die christlichen Gebote verstößt, sondern wer den Anforderungen des Leistungsdrucks nicht gewachsen ist. Das Glücksideal entpuppt sich sehr bald als ein Selbstbestrafungsprozess.
Das gilt insbesondere für den vom Protestantismus geprägten Kapitalismus, der die ursprüngliche Genuß- und Glücksbejahung der bürgerlichen Ideologie in berufliche Pflichterfüllung, Arbeitsethos und Erwerbsfetischmus umfunktioniert, was vor allem auf den Calvinismus zutrifft. [...]





















Ein Dilemma des bürgerlichen Subjekts besteht eben darin, dass die Verantwortung für gelingende Selbsterhaltung bei ihm als einzelnem
liegt, die Verwirklichungsbedingungen der Selbsterhaltung aber seiner Kontrolle und Einflussmöglichkeit weitgehend entzogen und einem blinden Mechanismus, dem Wertgesetz, überantwortet sind. Die bürgerliche Individualitätsform ist demnach durch „persönliche Unabhängigkeit, auf sachlicher Abhängigkeit gegründet“, zu kennzeichnen. [...]






















So. Ich habe Sie bereits abgemahnt,
sich nicht einzumischen und jetzt
mischen Sie sich schon wieder ein!






















Aua. Das sitzt. Pisa?
White Trash? Subproletariat? Alles alte Hüte. Wer von all dem noch nicht genug hat, für den bleiben immer noch die Success Stories auf websingles.at...


seit jahren sind wir durch dich un ddünngegangen uns kann einfach nchts trennen auch männer hatten es versucht und geschafft dochnicht lang hat es gebracht der eid war da von uns nun sind wir wieder da!!

wir kennen uns seit jahrne durch freunde kennen gelernt! wir hassten uns wenn wir uns hörten,doch als wir uns ma ersten tag shane hörten wir nicht auf zu redne zu lachen,wir vertsandne uns von ersten augenblick an!jeden tag shaen wir uns gingen mit den männern am fussballplatz und am we fort tanzen es gab kein tag wo wir uns nihct sahen!! nun sind wir erwachsen gehen arbeiten und noch immer gemeinsam fort sehen uns zwar nicht oft! doch unsere beste fruendschaft bleibt den wir sind unzertrennlich wir sind total gleich und vertsehen uns immer egal was der andere hat wir kennen uns so gut das wir spüren wenns wem shclecht geht baby ich bin immer da für dich und nicht hoff ich kann uns trennen auch wenn wir uns nicht mehr so oft sehen!! die zeit begann so tolll am fussballplatz begann die zeit wo sie endet iist eine grosse frage vielleicht im altersheim!! *gg*

du bist und bleibst mein ein und alles beste forever and ever!

3.11.06 13:56



What do you own?







Besitzt du auch viele tolle Sachen? Viele tolle (teure) Sachen zu haben ist nämlich wichtig. Je mehr, desto besser.





Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. [Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 25]























Sie suchen einen verstärkten Zugriff auf sämtliche Potenziale einer Person. Die Betriebe wollen alles: die Kreativität, die Motivation, die Begeisterung der Menschen, ihre Freundlichkeit, ihr Engagement, ihre Gefühle - es geht um die "Seele" der Menschen, die nun zur Produktivkraft werden soll, zur Ressource für die Profiterzeugung.






Hat man sich erst einmal an den gehobenen Lebensstil - inklusive samstäglichen Powershopping in der Innenstadt, wo man dann die Kollegen trifft - und die sonstigen Annehmlichkeiten des Systems Festanstellung gewöhnt, bleibt nur die vage Ahnung eines alternativen Lebens voller Gefahren dort draußen.





Die Vereinnahmung erfolgt subtiler, indem etwa die eigene E-Mail-Adresse - längst die wichtigste Verbindungsstelle zur Außenwelt, über die heute auch das Privatleben organisiert wird - durch die des Arbeitgebers ersetzt wird.
[...]























Da Zeitreisen jedoch die Gesetze von Kausalität und Energieerhaltung befolgen müssen, ist eine nachträgliche Veränderung der Gegenwart unmöglich. Ein Gebot, dass sich Dath zu Herzen genommen hat, so dass die Zeitreise-Episoden in "Dirac" lediglich den Wunsch einer besseren Welt zum Ausdruck bringen, in der Ayn Rand anstatt Ronald Reagan Präsidentin der USA geworden wäre. Von allen Gedanken Diracs scheint jedoch der von der Irreduzibilität der Phänomene der entscheidende zu sein, ein Abgesang auf eine bestimmte Form der theoretischen Kontemplation und den Irrweg des Determinismus, kurzum: ein Bekenntnis zum Marx der 'Thesen über Feuerbach'. "Die Welt, früher für uns ein Schlachtfeld des gerechten Krieges, wird zur Gelegenheit für Abstraktionstheater - dir wird sie zur Rechnung, mir zur Erzählung, Johanna zum Arrangement von Bildern. Aber das ist sie alles nicht: Die Welt ist die Welt des Menschen, in der man handelt", sagt David kurz vor Ende des Romans zu Paul. "Irreduzibel. Nicht auf Theorie zu bringen." [...]





















Das Tour de France Gesicht (14 Tage zum ...) bekommt eine ganz neue Bedeutung





















Monarchisten, die es ernst meinen.

Bollwerk gegen die Sozialistische Bedrohung ist u.a.:

"Edler Herr und Freiherr Michael v. Bentler a.d.H. der Edlen Herren zu Itter,
Docteur en histoire et civilisations (EHESS),
Diplômé de l'École des Hautes Etudes en Sciences sociales,
Professor an der Universität Angers,
Schüler von François Furet"






















"Heute morgen erstmal einen Kaffee geholt. Dann Mails gecheckt und ein wenig Spiegel Online gelesen. Anschliessend Lokalzeitung geschnappt und damit aufs Klo verdampft. Auf dem Rückweg am Colaautomat die Schilder vertauscht. Vorn am Stehtisch ein Schwätzchen mit dem Lieblingskollegen gehalten, gemeinsam den neuen Praktikantinnen auf die Hintern geschaut und versucht, sie im Vorbeigehen zu streifen. Danach anfallende Arbeit per Mail wegdeligiert. Telefon ins Nachbarbüro umgeleitet. Aus dem Fenster geschaut. Praktikanten verscheissert. Und schon war Mittag.
Pause überzogen. Auf dem Weg zum Schreibtisch Kaffee geholt. Der Kollegin, die ihren Rechner nie versperrt, die Tastatur auf Englisch umgestellt und Wordverknüpfung vom Desktop geworfen. In die alleinstehende Limo am Nachbarplatz gespuckt. Und noch 'nen Zehner aus herumliegendem Portemonnaie gegriffen. Privat gechattet. Am Sack gekrault. Ein Brötchen verdrückt. Nackedeiseite angesurft. Was bei Amazon bestellt. Und schon war Kaffeepause.
Bei Mohnkuchen mit der Abteilung den Neuen gemobbt. Kaffeesahne vor der Nase alle gemacht und so. Den Rest der Arbeitszeit bissl bei eBay umgeschaut, dabei weggenickt. Viertelstunde früher gegangen.
Beim Verlassen des Fahrstuhls nochmal alle Knöpfe gedrückt, um Verfolger abzuschütteln.
Schwarz mit der Bahn zum unversteuerten Nebenjob gefahren.
Weiss gar nicht, was an Festanstellung so schlimm sein soll."
[...]























Gott (!) via lasseskrachen

10.11.06 16:11



Disktinktionsdisko


Bobo-Tours

14.11.06 17:21



Morphogenetik pur












Bewußtsein in Raum und Zeit - Franz Moser






















"Wir sind so viel, wie wir sehen", notierte der Waldläufer, Walden-Bewohner und gegen jede staatliche Obrigkeit so ungehorsame Henry David Thoreau, und da die meisten Mehrwertfetischisten, Konsumwichtel und Freizeitgurus unserer kapitalmodernen Autokratie (Auto hier im Sinne von PKW und LKW) blind und taub durch ihren Lebenstunnel rauschen, bleiben unsereinem wohl ohnehin nur wenige Leser. Die Durchrationalisierung des Alltags und der Welt bis ihre letzten Winkel schreitet fort bei ungeminderter oder womöglich an wachsender Irrationalität der Zwecke (Th. W. Adorno).
[Anmerkung in Richard Wall - Sommerlich Dorf]




















Muße, Geborgenheit und Glück suchen die Menschen des ausgehenden 20. Jahrhunderts meist vergebens. Wohl ist die Zeit reich an Konsumgütern und an vordergründiger Scheinromantik, doch die echten und aufrichtigen Gefühle verschwinden in der alles verändernden Hektik des kapitalistischen Wirtschaftens.
[Franz Drach - Borchat, Glas und stoareich, S.33]





















Hab bloß keine Angst


18.11.06 13:01



Geist ist geil










Ich leb nicht um angepasst zu sein/
zu eurem Lifestyle sag ich nein/
zeigt ruhig mit dem Finger auf mich/
arbeiten will ich immer noch nicht






















Die Dörfler sind / in den Städten gelandet. / In den Zentralen / summen die Rechner. // Das binäre Räderwerk / zermalmt das Wahrgenommene






Das Land, das Getreide lieferte über Jahrhunderte, / Zugtiere, Herrschaft und Untertanen nährte / wird zurechtgeschoben, für das „Leben im Grünen“, / für Autobahnrastplätze / einen schnellen Fick oder / Einkauf
[...]






















"Wie tief sind wir gesunken? Ein junger, heldenhafter Jagdflieger rettet im letzten großen Weltkrieg Tausenden wehrlosen Zivilisten, hauptsächlich Frauen und Kindern, das Leben, indem er sich todesmutig einer riesigen Übermacht entgegenwirft (....) Ein schwarzafrikanischer Asylant handelt in Österreich mit Drogen, ist für namenloses Elend vieler Süchtiger verantwortlich, darunter viele Kinder, und stirbt bei seiner Abschiebung. Wie tief ist unsere Gesellschaft, und hier speziell die inländerfeindliche Grünpartei gesunken, dass nach 60 (!) Jahren einem österreichischen Helden das Ehrengrab aberkannt wird und einem schwarzafrikanischen Drogenhändler ein Denkmal errichtet wird!"
[via Krone-Blog.at]






















Wenn sich der Geist und das Bewusstsein der Menschen nicht in die planetarischen Dimension weiterentwickeln, werden sich die Prozesse, die das globalisierte Wirtschafts und Natursystem belasten, zuspitzen und eine Schockwelle verursachen, die den gesamten Übergang in eine friedliche und kooperative globale Gesellschaft gefährden könnte.
[...]






















Der letzte heißeste Scheiss auf de.liberty.li, der Plattform für die selbsternannte Liberale Elite, die den Schwachsinn mit dem Staat usw. erkannt hat:

KAIZEN!

Da wird BWL Einführungsschrott für den geneigten Wirtschaftsstudenten im 2. Semester ernsthaft als DAS Top-Ding präsentiert. So erfahren wir:
Diese wohl bekannteste japanische Managementmethode findet auch in unseren Breiten zunehmend Beachtung


und

Auslöser dieser Beliebtheit ist sicherlich auch der steigende Wettbewerbsdruck. Er verlangt in Unternehmen vom Management bis zur Basis ein verstärktes Mitdenken. Dieses wird häufig in Form von hierarchisch durchmischten Workshops praktiziert.

Wow! Da sind wir paff...
Die Markt, Macht, Konsum und Geldgeilen "Liberalen", die das schöne Wort Freiheit duch ihren Dreck ziehen, verlieren sich im wohl dümmsten aller Metiers, der neoliberalen Managementliteratur.























Ursula bemerkt, wie sehr jeder Mensch in seiner Vergangenheit wurzelt, wie sehr er gefangen ist in der eigenen Haut und der gesellschaftlichen Realität. Nach außen hin stellt sie selbst das dar, was man eine moderne Frau zu nennen pflegt: gebildet, in gehobener Position stehend, ganz gut verdienend. Und doch bleibt der Rahmen der Selbstentfaltung klein, weil Ursula immer wieder an Grenzen stößt. Im Büro, wo das Aufbegehren gegen die subtile Herrschaft der Männerwelt einen Kraftakt bedeutet, und auch bei Tante Priska.
[...]





















Bitte ab 8:22 min.: Film ist Trumpf im Leben!

24.11.06 18:38





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