urbaner anti-eskapismus!




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3.10.06 18:33



Die Schlümpfe fressen Adorno



3.10.06 19:12



Seinen Stolz begraben.

oder:

"Irgendwas ist ja immer"











Wenn sich im Herbst der Nebel über das nördliche Waldviertel senkt, verleitet dies zur Introspektion. Zum Nachspüren. Zum genaueren Hinhören.





















No Kangaroos in Austria.

Keine Sterne in Athen.



...




aber:

There are no Kaffeehäuser in München























When we'd done the first underground resistance track, i played it to my mother ande she said: its nice, but it needs more bass. [Jeff Mills]






















Die gute alte Teletext Antworttaste [?]

und

entzundene oder entzündete Augen ?























Unter die grössten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.

[Georg Christoph Lichtenberg]























Best of Spam Absender und Betreff:

Von: bremsstrahlung - Expect a big move here antisemitism

12.10.06 23:42



Zeichen der Zeit: Wir wollen den Kübel zurück!


Sauna, Jörgerbad, altbekannt. Das Bad hatte aber jetzt 6 Wochen Revisionssperre und hat heute wieder den Saunabetrieb aufgenommen. Alles wie gehabt, aber - Stop, wirklich alles?
Man glaubt es kaum: Die guten alten Saunakübel sind verschwunden und es wurde in beiden Saunen eine automatische Aufgussanlage installiert, die pro fünfminütigen Aufguss 3 x Wasser absondert.
Wie das anwesende Stammpublikum darauf reagierte und welch wunderbares Beispiel für eine spontane Solidaritätsaktion darauf folgte soll hier kurz festgehalten werden.

Der Unmut sprach sich von Gast zu Gast. "Die wollen uns unsere Saunakultur nehmen". "20 Jahre sitze ich auf der 3. Stufe und noch NIE hab ich runterwechseln müssen, hoit ja kana aus di hitz!". Ein anwesender Soziologe äußerte sich zu den unterschiedlichen Gewohnheiten verschiedener Gruppierungen innerhalb der Gesamtgästeschaft. Der arme, völlig überforderte Badewaschel sprach von Einsparungsmaßnahmen, was den Unmut natürlich weiter steigerte. 9 Jahreskartenbesitzer beschlossen ihre Karte zurückzugeben, eine Petition wurde verfasst und der "Chef" herbeizitiert. "Ich schau was ich machen kann, das muss Oben entschieden werden." E-mail Adressen wurden ausgetauscht um die Instanzenwege zu verkürzen, er könne nichts versprechen.

Wie wunderschön. Der Hernalser Goldketterl-Erzprolo und die Josefstädter Frau Dr. im Schönbrunner Deutsch setzen sich für eine Sache ein. Gegen hirnlose Einsparungsmaßnahmen, für zufriedene Kunden, kurz:

Wir wollen den Kübel zurück!

17.10.06 22:36



Traurigkeit und Duft des jungen Sommers







Es war ein frostigkalter und grauer, sonnenferner Morgen an jenem Tag , als der Fuchs in seiem Bau saß mit einem Seltsamen Gefühl. einer trüben Stimmung und hinaus in den schneeharten Winterwald blickte. Stille umfing ihn so laut, er hörte sein Herz und es pochte schnell, als wäre er aufgeregt oder vom Laufen angestrengt. "Die Leere wird zu groß", dachte er, "ich vermisse das Singen der Waldvögel und all das Geschabe der Winterschläfer. Kahl und verlassen erscheint mir der Wald, die ganze Welt." Er fühlte sich einsam und verloren. Der Fuchs zog sich tiefer in die Höhle zurück, drückte seine Augen zu und rollte sich fest zusammen, um sich warm zu halten. [...]























Rauhe Steine, weiche Knödel Kirschen glühen. Die Sonne brennt die Feldwege aus und der junge Roggen riecht nach Sommer. Oben auf den Hügelkuppen stehen kleine Wälder und unten verkriechen sich die Dörfer. Herb ist die Schönheit, nicht plakativ, nicht vordergründig. Apart sind die Landschaftswellen, die gemächlich in den Horizont rollen, mit den kleinen Äckern drauf, die sich hügelauf- und hügelabwärts biegen. Die glatten, dunklen Granitsteine liegen wie Faustschläge auf weichen Wiesen. Ich atme diese kleine Traurigkeit und den Duft des jungen Sommers tief ein. [...]
























Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener, Zunftbürger und Gesell, kurz, Unterdrücker und Unterdrückte standen in stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen, bald versteckten, bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen. In den früheren Epochen der Geschichte finden wir fast überall eine vollständige Gliederung der Gesellschaft in verschiedene Stände, eine mannigfaltige Abstufung der gesellschaftlichen Stellungen. Im alten Rom haben wir Patrizier, Ritter, Plebejer, Sklaven; im Mittelalter Feudalherren, Vasallen, Zunftbürger, Gesellen, Leibeigene, und noch dazu in fast jeder dieser Klassen wieder besondere Abstufungen. Die aus dem Untergang der feudalen Gesellschaft hervorgegangene moderne bürgerliche Gesellschaft hat die Klassengegensätze nicht aufgehoben. Sie hat nur neue Klassen, neue Bedingungen der Unterdrükkung, neue Gestaltungen des Kampfes an die Stelle der alten gesetzt. Unsere Epoche, die Epoche der Bourgeoisie, zeichnet sich jedoch dadurch aus, daß sie die Klassengegensätze vereinfacht hat. Die ganze Gesellschaft spaltet sich mehr und mehr in zwei große feindliche Lager, in zwei große, einander direkt gegenüberstehende Klassen: Bourgeoisie und Proletariat. Aus den Leibeigenen des Mittelalters gingen die Pfahlbürger der ersten Städte hervor; aus dieser Pfahlbürgerschaft entwickelten sich die ersten Elemente der Bourgeoisie. Die Entdeckung Amerikas, die Umschiffung Afrikas schufen der aufkommenden Bourgeoisie ein neues Terrain. Der ostindische und chinesische Markt, die Kolonisierung von Amerika, der Austausch mit den Kolonien, die Vermehrung der Tauschmittel und der Waren überhaupt gaben dem Handel, der Schiffahrt, der Industrie einen nie gekannten Aufschwung und damit dem revolutionären Element in der zerfallenden feudalen Gesellschaft eine rasche Entwicklung. [...]























ich bin im schnitt zwischen 18 und 25 jahre alt, meist im großraum wien anzutreffen, spiele mit dem gedanken, mich irgendwannmal für das fm4-AC zu bewerben, obwohl fm4 früher besser war, als noch nicht X und Y gespielt wurde.
ich kenne mindestens einen fm4-redakteur persönlich, und manchmal komm ich bei konzerten im flex backstage rein, ich lass mich auf die gästeliste setzen oder so.
ich bin in myspace.com, eventuell auch in deviantart und myblog.com, auf jeden fall hab ich eine vk auf der fm4-homepage.
ich hab wahrscheinlich diverse piercings und tätowierungen, meistens trage ich converse-schuhe und band-t-shirts, um aller welt zu zeigen, dass ich NIN/QotSA/schnappi das krokodil (weil nämlich ironie!) gern hab.
gelegentlich reg ich mich auf über die leute, die das b72-forum als partnerbörse benutzen.
ab und zu leg ich auch irgendwo auf, im wirr oder im bricks oder in anderen zweitklassigen lokalitäten, meistens so fm4-sachen.
ich interessier mich irgendwie für journalismus und musik, und vielleicht auch für design, popart, fotographie, wahrscheinlich auch für filme.
später will ich mal 'irgendwas mit musik oder kunst' machen.
wenn ich studiere, dann vermutlich sowas wie philosophie oder soziologie, vielleicht auch publizistik, theaterwissenschaften oder geschichte; vorraussichtlich werd ich im 10. semester abbrechen oder mit mitte 30 endlich meinen magister haben, mal schaun.
ich rauche viel, betrinke mich gelegentlich bis regelmäßig, kiffe selten bis sehr häufig, es kann auch sein, dass ich ein kleines suchtmittelproblemchen habe.
als kind war ich wahrscheinlich 'irgendwie anders' als die anderen, und hab mich eher unverstanden und als außenseiter gefühlt.
meine weblog/myspace/vk-einträge handeln meist von tod, liebe, besessenheit, drogen, sex, rasierklingen etc., um zu zeigen wie arg ich drauf bin, und dass mein sensibles indiewuckl-seelchen zerbricht an dieser harten und grausamen welt, die ich nicht verstehe und die mich nicht versteht. [...]























Der Ball führt ins Waldviertel, konkret nach Horn, einer kleinen Stadt in Niederösterreich, in der Ulrich Seidl aufgewachsen ist. Alljährlich zur Fastnacht findet dort der Schulabschluss-Ball statt, den die ortsansässigen Gymnasiasten selbst organisieren. Schüler, Eltern, Lehrer, Kleinindustrielle und Dorfpolitiker geben sich ein Stelldichein. Die via Interview erhaltenen Wortspenden meißelt Seidl in facettenreichen Tableaubildern in die Körper und Gesichter der Protagonisten; der auf dem Ball immer wiederkehrende Vogerltanz liefert quasi einen Kommentar, der den Spaß und dessen Abgründe souverän miteinander kombiniert. «Die Lehrer mochten weder Struktur noch Schnitt des Films und dachten, der Film würde dem Ruf der Akademie schaden.» [...]

20.10.06 16:48



Zusammenleben




Im wunderbaren Buch "Armes Waldviertel" findet sich im Kapitel Zusammenleben zum Thema Sexualität folgendes Kleinod:


Bei den sexuellen Versuchen der frühen Jugendlichen konnte schon einmal das etwas ältere Mädchen die Initiative ergreifen. Mädchen entwickelten (und entwickeln) sich früher als Burschen und im unten folgenden Beispiel geht anscheinend das Handeln auch von dem Mädchen aus. In den Beziehungen der älteren Jugendlichen verkehrte sich dieses Verhältnis. Gemäß der Tradition war der Mann der aktive Teil beim Annähern.
Aloisa S. und Hubert B. sind beim Bezirksgericht im Jahr 1928 wegen "Übertretung gegen die öffentliche Sittlichkeit" angeklagt. Die Zimmermannstochter hatte gerade ihr vierzehntes Lebensjahr vollendet, der Bub ist dreizehn Jahre alt. Auf einer Leiten (Böschung) hinter dem elterlichen Haus der S. soll diese mit dem Buben, der gerade auf Besuch war, den Beischlaf ausgeübt haben.
Die Beschuldigte wird am 28. August 1928 im Beisein des Schulleiters und eines Gemeinderats einvernommen:

"Ich habe tatsächlich, glaublich im September 1927, eines Tages, als der Schulknabe Hubert B. bei uns auf Besuch war, diesen angesprochen, er solle mit mir vögeln (geschlechtlich verkehren). B. war mit meinem Vorschlage einverstanden, worauf mir mitsammen hinter mein elterliches Haus auf eine Leiten (Abhang) gingen, ich dort die Hose auszog, mich niederlegte und die Röcke emporhob. B. nahm hierauf sein Begerl (Glied) heraus und steckte es mir ein Stück in mein Broscherl (Scheide) und zog es einigemale aus und ein."



Franz Drach: Armes Waldviertel

24.10.06 21:43



Positionierung der österreichischen "Mitte"






Grundsätzlich sehen sich alle gern in der "Mitte". Mitte, heißt in Österreich, dass man grundsätzlich nix gegen die Türken und Tschuschen hat, sobald sie nicht zu viel werden. Die Linken (also Punks, Grüne, Kommunisten, usw...) mag man nicht, allein schon wegen des äußeren Erscheinungsbildes. Gepflegt sollte man schon sein.
Rechts ist man natürlich auf keinen Fall. Das mit dem Hitler und so war schon arg. Sieht man ja auch immer in diesen Dokus. Diese Juden müssen sich schon schlimm aufgeführt haben, dass es so weit gekommen ist.
Alles war natürlich auch nicht schlecht. Immerhin hat er Autobahnen gebaut und der VW Käfer fährt ja heute noch!
Besonders beängstigend findet man den Ostblock, der jetzt sogar zur EU kommt. Da ist man schon froh, dass man ein gscheites Auto fährt und nicht so einen Trabi. Dieser Marx, Lenin und Stalin waren aber auch so Verbrecher wie der Hitler. Gelesen hat man natürlich nix, aber man braucht ja nur nach Nordkorea zu schaun!
Sozial eingestellt ist man auch. Die Gstopftn da oben sollen ruhig ein bissl mehr Steuern zahlen, die hackln eh nix gescheits. Selber gehört man zu den Melkkühen und finanziert ohnehin nur die ganzen Beamten mit ihren Privilegien in ihren Ämtern wo sie eh nix zu tun haben.
Aus der Kirche ist man ausgetreten. Aber mit schlechtem Gewissen. Vielleicht gibts da ja doch was.(?)
Und Tierlieb ist man! Diese armen Hunderln und Katzerln in den Tierschutzheimen.
Besorgt ist man auch wegen der vielen Neg.. äh Schwarzen, die man jetzt überall sieht. Die wollen ja alle zu uns, wie soll das bitte funktionieren? Und was da für ein tra-ra gemacht wird, wenn einmal einer in die Heimat verfrachtet wird. Der Omafomo oder wie der geheissen hat, soll sich ja ziemlich aufgeführt haben, hat man in der Zeitung, also in der Krone, gelesen. Diese ganzen Drogen sollen sie anderswo verkaufen, aber nicht bei uns.

27.10.06 21:41



Best of Horx





Tja, er ist ein schlimmer Finger dieser Horx. Schelmisch grinst er von den Buchcovern und schwelgt hingebungsvollst in seiner durchflexibilisierten, freien, tollen und offenen Arbeitswelt. Als selbst ernannter Zukunftsforscher hat man da leicht reden. Da wird der neue Lounge und Wellness Lifestyle gepriesen, selbst wenn man gar keinen beschissenen Job hat, von dem man sich im chicen Wellnesstempel erholen muss.
Da sind die Beschäftigungsverhältnisse super, genial, toll, spitze, offen und flexibel. Und alle fallen auf dieses idiotische Geschwafel rund um diesen "Neoliberalismus" rein.
Aber dafür haben wir ja Hrn. Horx, der uns eines besseren belehrt. Freuen wir uns mit ihm auf eine bessere Welt in der Zukunft. Denn wie zitiert Hr. Horx die Futuristen so schön: "Es lebe der Krieg, diese einzige Hygiene der Welt!"





... Seine Wortspenden (Dieter Hildebrandt, ein alter Kämpfer des linkskritischen Humors) liefen alle auf die übliche Beklagung des neoliberalen Zeitgeists/Kulturverfalls/menschenverachtenden Turbokapitalismus/böses Amerika/der Umweltzerstörung hinaus, wie sie in den Schunkelstuben der apokalyptischen Spießertums inzwischen üblich sind. "Man braucht die Menschen nicht mehr! Man kann sie alle auf die Straße setzen!", rief er in die Kamera, und das Publikum klatschte frenetisch - wie immer, wenn man seine infantilen Sehnsüchte kitzelte. ...



... Entsprechend entstehen immer mehr atypische, flexible, "selbstentrepreneurische" Arbeitsformen. Hier und nicht in den "gebundenen" Sektoren, spielt nun die ökonomische Musik. ...



... Was ist das Gegenteil von "Scheitern können"? Ganz einfach: Ideologie. Wer unentwegt andem festhält, was nicht geht, macht sich zum Hanswurst einer überkommenen Idee. So, wie heute Oscar Lafontaine in den Hülsen einer verholzten marxistischen Sprache wie ein Sprachautomat wirkt. Für die einen ist alles "neoliberal", was nicht in ihr betoniertes Feind-und Weltbild passt. Die anderen sehen überall "Wertezerfall". ...



...Heute ist, um ein altes Spießer-Bonmot zu benutzen, nichts mehr wie früher. In den Zeitschriften wimmelt es von Herzzereißenden Reportagen über arme, ausgebeutete Praktikanten (das so genannte "Prekariat"), die keinen sicheren Job mehr bekommen und noch mit dreißig Jahren traumverloren durch die Gegend wandeln. Die Gründe dafür sind, wie kann es anders sein, Globalisierung, Neoliberalismus, Heuschrecken und andere Gemeinheiten der Gegenwart. ...



... Neulich war ich auf einem Podium eingeladen, auf dem es um Heimat, Islamismus, Werteverfall, Neoliberalismus oder so ging. Vorgestellt wurde ich als „einflussreicher Querdenker“, was mir etwa eine Millisekunde schmeichelte, bevor alle Mit-Diskutanten ebenfalls so tituliert wurden. Die Diskussion verlief eher wirr und eitel. ...



... In Skandinavien wurden hierzulande als "neoliberal" verteufelte Reformen mit staatlichen Offensiven, etwa in der Bildung, zu einem sinnvollen Ganzen verbunden. ...



... Das internationale böse Finanzkapital gegen die braven Menschen, die unter dem Joch des globalen Neoliberalismus leiden. Das verdammenswerte Ökonomie-Prinzip gegen den Himmelsstaub der Umverteilung. Unter dem Lafontainschen Bannstrahl wird die Welt in eine Opfer-Täter-Konstruktion umgebaut, in der nur noch der eine auf Kosten des anderen gewinnen oder verlieren kann. ...



... Eigentlich ist man ja auch gegen den Kapitalismus, lassen uns die Deutschen per Umfragewissen. Ist es nicht bizarr, wie schnell sich die alten Reflexe bedienen lassen – "Bonzen","Globales Kapital", "Unsozial", "Neoliberal", "Schmarotzer"? Wie leicht wir zu "kleinenMännern" regredieren, wenn einer die entsprechende Tonlage anstimmt? ...



... Menschen, die sich bei jeder Gelegenheit über Ausbeutermethoden des Kapitalismus aufregen, verschwenden keine Sekunde an den Gedanken, dass hierwomöglich eine riesige Voodoo-Branche uns systematisch abzockt! ...



... Melancholiker bedauern die gewaltigen Menschlichkeitsverluste durch den globalen Turbokapitalismus, wehren sich aber kaum noch. ...



... Während die Deutschen Angst vor so ziemlich allem haben, was ihnen die Medien einbläuen - Atomkraft, Waldsterben, Neoliberalismus, je nach Tageslage-, kennen die Österreicher vor allem EINE Zukunftsangst. Das sagen jedenfalls alle Umfragen:
In einem Land mit gerade einmal sechs Prozent Arbeitslosigkeit fürchten sich zwei Drittel der Bevölkerung vor der Geißel des Jobverlustes. ...

27.10.06 21:57





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