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Das Premierenpublikum...








Nach einer mitreißenden Show bedankte sich das Premierenpublikum mit Begeisterungsstürmen und Standing-Ovations.








Das Premierenpublikum reagierte begeistert: nicht enden wollender Applaus und Standing Ovations.







Das Premierenpublikum jauchzte vor Begeisterung über ihre Leistung; der Kritiker der SWP war ebenfalls hingerissen.








Dermaßen zwischen die Demarkationslinien heutiger Regietrends plaziert, kann man gegen diese Inszenierung „Alles“ oder „Nichts“ einwenden. Das Premierenpublikum entschied sich für „Nichts“ und spendete am Schluss viel Beifall.









Das Premierenpublikum im Bajazzo-Zelt war wild begeistert von der Show .... Auch "Pinocchio" wurde vom Premierenpublikum kurz, aber frenetisch gefeiert - obwohl des Kaisers neue Kleider präsentiert wurden. Faszinierend allenfalls, dass das Premierenpublikum im Deutschen Theater trotzdem kreischt und klatscht.









Das Premierenpublikum zeigte sich von Text, Inszenierung und Ensemble gleichermaßen begeistert und amüsiert.









Das Premierenpublikum hat diese Uraufführung am Donnerstagabend im Salzburger Landestheater erst zögernd und ein wenig ratlos, dann aber anerkennend, respektvoll und auch betroffen beklatscht.








Die Welturaufführung von „Heidi“ hat das Premierenpublikum in Verzückung gesetzt. Es belohnte die Darsteller mit einer stehenden Ovation.








Das PREMIERENPUBLIKUM blökt und findet alles klasse.

1.9.06 18:15



Vom Weinen vor Freude und Glück






Also, er sitzt da in der Bar, und irgendein Inder plänkelt in der Ecke auf einer Wandergitarre herum, die ihm, dem Inder, so ein durchreisender Hippie verkauft hat für einen Batzen Heroin, und plötzlich streckt der Inder dem Alexander die Gitarre hin und fragt ihn, ob er nicht was vorspielen kann. Das Interessante daran ist, daß Alexander eigentlich nur genau zwei Lieder auf der Gitarre Spielen kann. Das eine ist Es geht voran von den Fehlfarben, und das andere ist Brother Louie von Modern Talking. Jedenfalls schnappt Alexander sich die Gitarre und fängt an, die ersten blöden Akkorde von Brother Louie zu spielen. Der Inder grinst und schnippt mit den Fingern und stampft mit den Füßen auf dem Lehmboden de Bar herum, und plötzlich füllt sich die ganze Bar mit Indern, die sich, angelockt von der Musik, alle um Alexander scharen, und, jetzt kommt's: Alle kennen das Lied ganz genau, und durch die dreckige Bar mitten in der Wüste erschallt ein Männerchor: Brother Louie, Louie, Louie... How you douie, douie, douie.
Das hat er mir jedenfalls so geschrieben und daß er das Stück den ganzen Abend spielen mußte und daß er und die Inder dann ein Spiel gemacht haben, bei dem derjenige, der am leisesten Brother Louie mitsingt, einen Schnaps kippen muß, und am Schluß waren alle mächtig betrunken, und alle haben vor Freude und vor Glück geweint.

Christian Kracht - Faserland

5.9.06 11:28



Amelie, Traktor und Dr. Dre






Was ist oben zu sehen? Die Pokale der Kiff-WM 2006? Der Bong-Schnellrauch EM?
Nein, es handelt sich dabei um die Trophäen der 3. Internationalen Oldtimer-Traktor Langstreckenweltmeisterschaft.























"nuthin' but a 'g' thang" auf dictionaraoke.org





















Amelie meets Bucovina meets Hernals meets my Schlafzimmerfenster

11.9.06 18:36





13.9.06 17:56




Sonnecreme, Picknickkorb und Hr.1
Ist das nicht toll!? jetzt wird Hr.1 vom Informationsradio zum sommerlich Durchgespülten Strandkorbradio mit Ambitionen zum grässlichen Sonnenbrand. Unter "Sommerradio" wird Hr.1 die eigentlich sonst immer mit hochwertigen Information versorgten Hörerschaft die Ohren zum extrem schmalzen verhelfen. Natürlich schätzt der hässliche Rundfunk die Zuhörer so ein, dass nach der großartigen Sommerradioaktion, vor lauter Gedächtnisschwäche das alte Sendeformat vergessen hat und weil es so schön war, wird es danach gleich lustig in das "Olympiaradio" umformatiert. Was wird bei Hr.1 da noch alles folgen? Vielleicht kommt das "Winterradio" und das "Osternradio" oder gibt es dann im nächsten eine Art "Wunsch-Sommer" wie das Antenne Bayern jetzt durchzieht, in dem die Hörer endlos Musikwünsche abgeben können und man gleichzeitig in der Musikredaktion (lustig, das die noch so etwas brauchen) erfahren kann von welchem Scheißdreck der geneigte Zuhörerschaft die Fresse immer noch nicht voll genug hat? Ach ne, was wird nur aus diesem Medium. Hr3 ist selbstredend immer nur vom feinsten mit der Musik und FFH bläst wie immer mit dem gleich aufgeblähten Sommerwind die Ohren krank. Na dann, im Urlaub schnell in´s Ausland, z.B. Österreich da gibt es bei Hitradio Ö3 das Ohrenbluten auch umsonst.






















"Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen." (Schopenhauer)






















a lamourhadscher























"Ich hab die Unschuld kotzen sehen"



















Bansky goes Mainstream. Wie so alles. Irgendwann.




















Synopsis: Philippe Seigner (Jérémie Renier) ist ein anständiger und ausgeglichener junger Absolvent aus der französischen Provinz. Er ist nach Paris gekommen, um seine erste Stelle bei einer Unternehmensberatung anzutreten. Sehr schnell wird ihm bewusst, dass seine Aufgabe Massenentlassungen mit sich bringt und eine gewisse Abgebrühtheit den betroffenen Angestellten gegenüber erfordert. In Philippe wachsen erste Zweifel. [...]





















Menschen verinnerlichen eine Reihe von kulturell-sozial dimensionierten Idealen, die in unserer symbolischen Ordnung verankert sind - Ideale, die als verinnerlichte, psychische Repräsentanzen unter dem psychoanalytischen Begriff des Ich-Ideals subsumiert werden können; Ideale, die definieren, wer, welche "Objekte" überhaupt als mögliche Objekte unseres Begehrens und unserer Liebe "in Frage kommen"; Ideale schließlich, denen Andere tendenziell entsprechen müssen, um überhaupt in unserer psychischen Ökonomie als Objekte unseres Begehrens und unserer Liebe fungieren zu können. Indem Menschen solche Ideale verinnerlichen, grenzen sie zugleich einen Bereich unmöglicher Liebesobjekte aus. [...]






















Kommen Sie als Berater beruflich nicht weiter, werden Sie Coach! Das ist die Hardcore-Variante. Es gibt heute viel weniger Freundschaft und viel mehr Coachings als früher. Dick wäre heute der Coach von Doof und Max der von Moritz. Coachen kann man jeden, der sich coachen lässt. Der Vorteil eines Coaches ist, dass er Honorarnoten stellen kann, während sogenannte Freundschaft bis vor kurzem letztlich unbezahlte Arbeit (Beziehungsarbeit) bis hin zur Nulltarif-Hobbypsychoanalyse war. Damit ist jetzt Schluss. Nennen Sie sich nicht länger Lebenskünstler. Nennen Sie sich Existenztechniker. Nennen Sie sich nicht länger Wirtshausbruder. Nennen Sie sich Personality Coach. Der Vorteil: Die Zeche zahlt ihr vormaliger Freund und jetziger Klient. Ich sei, gewährt mir die Bitte, in unserem Bunde der Kassier. Ein Coach, ein guter Coach, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt! [...]






















Zu wenig zu tun – Lösung der Motivationskrise

Mein Team hat immer weniger zu tun. Die Kollegen sind ziemlich demotiviert. Entweder wir finden bald zusätzliche Aufgaben, oder es sieht schlecht aus. Haben Sie einen Vorschlag?

(Frage von Gundula Gedatus, Passau)


Achimowitz antwortet:

Ihre Situation macht es zwingend erforderlich, neue Software einzuführen! Schlagartig werden Sie wieder Überstunden machen und Projektgruppen gründen müssen, um die Schwierigkeiten mit der Systemumstellung wenigstens im Ansatz zu bewältigen. Die aggressiveren Charaktere des Teams lassen ihre Wut am Lieferanten der Software aus. Die schicksalsergebenen Kollegen schreiben das 24bändige Herstellerhandbuch um. Trotzdem wird monatelang nichts mehr funktionieren. Sie als Team-Leader können in diesem Katastrophenfall zeigen, dass Sie ein Teufelskerl sind, der eigentlich ins Topmanagement gehört. Kurz: Neue Software – und alle sind glücklich.

17.9.06 23:20



Wir lernen heute: Dresscoding für Frauen


We proudly present:

Christine Bauer-Jelinek setzt nach ihren Business Kriegern (in der Wirtschaft herrscht Krieg, jeder soll gegen jeden kämpfen) noch eines oben drauf. Und das beste ist, sie verdient damit noch Geld!

Bestaunen wir hier, was sich Fr. Bauer-Jelinek in ihrem "Institut für Macht-Kompetenz" so alles einfallen lässt und wie sie in nahezu lächerlich-plumper Form längst gegessen geglaubte Dinge wie den Klassenhabitus "neu" erfindet.

Wichtig zu beachten: Die "Alternativ-Ethno" Fritzen mit ihrem Klutenfreien Tofu Irgendwas sind natürlich die ärmsten Würschtel und haben ja so gar keine Macht und Statusfaktor.
Selbst Schuld! Sollen sie sich eben auch einen "Kampfanzug" also eine Business-Uniform zulegen und schon mobbt und intrigiert sichs besser durchs Großraumbüro und in die Besprechungszimmer.




21.9.06 12:31



Hoppsi









Ich betrete ein Cafe, bestelle mir eine Melange und rauche eine Zigarette. Ich muß innerlich über meine Ziel- und Planlosigkeit lachen. Es kommt mir auf einmal so vor, daß ich nie weiß, was ich tun soll. Sogar das Ins-Kaffeehaus-Gehen ist dann nur so eine Art Notlösung, ein instinkives Ausweichen. Ich gehe einfach irgendwo hin, wo ich eigentlich nicht sein will, bestelle mir etwas zu trinken, worauf ich keine Lust habe, rauche eine Zigarette, obwohl mir nicht danach ist, und ich habe keine Ahnung, wie ich dem vorausgedachten Ablauf entgehen kann. Die anderen Leute auf der Straße, so kommt es mir vor, haben immer irgend etwas Bestimmtes zu erledigen.








Die Frau, die mich an Jodie Foster erinnert, sagt bei jeder Gelegenheit "Hoppsi" und lacht dann immer, weil sie das offenbar furchtbar komisch findet, und alle lachen mit. Ihr Freund sagt, egal worum es geht: "Ist das nicht nett?", was ebenfalls alle lustig finden. Offensichtlich handelt es sich um Running Gags, die ich nicht mitbekomme, und das Schlimmste ist, daß ich jedesmal mitlachen muß, um nicht als Griesgram zu gelten. Es ist zum Kotzen spießig. Als ich einmal mit einer Zigarette im Mund ins Zimmer des einen Paares trete, meint der Freund von Jodie Foster, daß das Rauchen in den Zimmern aber nicht erlaubt ist. Und am Abend gehen alle zusammen in eines der zwei Lokale der Ortschaft, wo sie Wodka-Feige trinken und bei den miesesten Liedern mitsingen.

[...]






















Mögliche Ursachen einer Intellektuellen Krise




Problem Solving vs. Creating (Visionen & Ziele)

o Realität wird eher gesehen

- als „Problem", das gelöst werden muss

- als etwas, was kaputt ist & repariert werden muss

o Problemlösen hat größere Priorität, als etwas Neues zu schaffen

- Problemlösen = etwas Ungewolltes, Unangenehmes, etc aus der Welt schaffen = reaktiv

- in der Gesellschaft, Wissenschaft, in Organisationen, Wirtschaft wird die

meiste Zeit darauf aufgewandt reaktiv zu arbeiten -> Implikationen:

> völlige Unterforderung & Abstumpfung des menschlichen Geistes
> Verlust der Vision(en) & Ziele des Lebens, der Organisation, Berufs, etc.

o vs. Creating: etwas Neues schaffen

- „creating" = das realisieren, was mir wirklich am Herzen liegt, dass es existiert, in die Realität umgesetzt wird

- Wiederentdeckung der Finalität

- = (pro-)aktiv in die Realität eingreifen vs. reaktiv (= Problemlösen)

- Frage der Ziele und des Sinns... -> „reconnecting with purpose"







Zeitmangel & „ökonomische Zwänge“

> alles Wissen und jede Handlung muss ökonomischen Nutzen haben
- reiner Funktionalismus
- Reduktion des Konzeptes Arbeit auf „nutzende Tätigkeit“ (Pieper 1965, p68)
> Mangel an Muße Mangel an Muße
- Denken, etwas Neues schaffen, neue Qualitäten hervorbringen benötigt Zeit und Muße


[...]






















Denken macht hässlich























Das Netzmodell ist eine Pluralisierung und Generalisierung des dialektischen Argumentes.





















Verlierer






















Zwischen Beziehungen, die sich nur in ihrem Kopf abspielen und Beziehungen, die sich besser nur in ihrem Kopf abspielen sollten (es aber leider nicht tun), stolpert Ute durch die Bobo-Gesellschaft der Berliner Kreativszene (ja, sie sitzen den Sommer über in "Strandbars", treffen sich am Sonntag Vormittag zum Brunch und tanzen abends in versifften Lokalen, die früher mal Puffs waren, zu Balkan-Klängen) und weiß so überhaupt nicht, ob sie hierhin gehört.
[...]

25.9.06 14:13



Biber

Ajde! Ajde!“. Schnell, Schnell. Wer will am Samstag schon die besten Parties der Stadt verpassen. Mich verschlägt es wieder einmal in die Ottakringerstraße im 16. Bezirk - unter Szenepeople auch besser als „Balkanstraße“ bekannt. Für die wenigen unter Euch, die es nicht wissen: Balkanstraße (bitte mit hartem Rrrr aussprechen!) ist DIE Adresse für junge Feierwütige, die am liebsten zu coolem Jugo-Sound á la Turbofolk in angesagten Clubs und Tanzcafés abshaken möchten.

Download Ausgabe 1

27.9.06 16:35





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