urbaner anti-eskapismus!




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Das warengesellschaftliche Bewußtsein behandelt maximierten Warenausstoß als Synonym für Reichtum schlechthin, gleichzeitig gilt ihm dessen Vermehrung als ultima ratio, an der sich der Sinn jeder Ordnung zu messen hat. Der systemimmanente Zwang, Mensch und Natur allenthalben zu Ressourcen betriebswirtschaftlicher Vernutzung umzufunktionieren und sie der Tendenz nach restlos als deren Rohmaterial in die tautologische Selbstbewegung des Werts einzuspeisen, wird zur besonderen Tugend umgemünzt.

























Schlager für Weggetretene: Schlüpfrige Bar-Standards jenseits von Eden

Renitenter Rentner-Rock: Wütende Mindestpensionisten lassen es tuschen!

Besinnliche Balkan-Ballade: Eine entwurzelte Gürtelrose entblättert sich

Rasanter Nager-Rap: Rabiate Rattenattentate auf fassungslose Passanten

Das ergreifende Wienerlied: Da oide Casanova hoit si no an owa ...

Die makabre Moritat vom Lohn der Angst: Kleinkriminalität einmal anders

Der Blues zum Schluss: Das dicke Ende einer dünnflüssigen Lösung
Ihr musikalischer Begleiter durch die Höhen und Tiefen der Gürtel-Melodie verfügt über eine profunde Ausbildung für vorklassische Spielweisen im Kontext subkultureller Ausdrucksformen. Er wird Sie unter Zuhilfenahme eines bewährten Instrumentariums, bestehend aus Knöpferl-Harmonika, Maultrommel, Ratsche, Gitarre, Dobro, Kazoo, Trommel, Mundharmonika und Quietschtier sicher durch die Gefahren gürtelspezifischer Gefilde geleiten. [...]

























Sein Leben und Werk ist der Inbegriff altösterreichischer Problematik: die komplizierte Vereinigung von leidenschaftlicher Phantasie und menschenscheuem Raunzertum, von Traumgewalt und Wirklichkeitsangst, Opposition und Konservativismus, Humanität und Resignation. Er liebte Österreich und litt an ihm („Die christliche Türkei“ nannte er es gelegentlich). [...]























„Wir müssen über den reinen Protest-Antikapitalismus hinausgehen“
























Exakt zwei Jahre später ist er zurück, mit siebzehn Tracks auf seinem neuen Longplayer…
"Plan Leben" ist nicht nur das zweite Album von MAdoppelT, es ist die Geschichte, der Denkprozess eines 23-jährigen, der einen kompromisslosen Weg durch seine Existenz sucht, der ohne Rücksicht auf Verluste alles auf eine Karte setzt, der keine Türen öffnet sondern mit dem Kopf durch die Wand geht und dabei allen Widerständen trotzt. Denn neben Auszeichnung und Lobeshymnen brachte sein erstes Album mit Anfeindung und Hass auch die häßliche Kehrseite der Öffentlichkeit zur Entfaltung. Es hat ihn nicht kalt gelassen, er stand niemals über den Dingen, er hat alle Reaktionen aufgesaugt, sich fast unterkriegen lassen, um im Endeffekt noch willensstärker, noch entschlossener seine Ziele zu verfolgen. Denn MAdoppelT hat einen Plan geschmiedet dank dem die Angst verblasst, es ist sein Plan, der Plan Leben. [...]
























Selbstdarstellung RULEZ!

oder: machen wir einfach jeden Web 2.0 Hype mit. 1000 Fliegen können nicht irren
oder: schauts her, was ich für coole musik hör! schauts her wie ichs DRAUF HAB!

oder:

Ha! Schauts her! ich bin das bessere fucking individuum als ihr!

3.5.06 23:25







Musik im Ohr und Eskapismus


Nichtdenken durch mobile Abspielgeräte


Sony und Apple - Die großen Konzerne produzieren Waren für das "nicht mehr denken müssen". Depression in der Konjunktur der soziotechnischen Evolution.

Ohrhörer als Dekadenzkatalysatoren






















"Vive la Bourgeoisie", die ganze Wahrheit.
























Literatur ist die unabgeschlossene Autobiografie der Menschheit, geschrieben - wenn sie denn gut ist! - "auf Teufel komm raus", also mit allen Mitteln des Erdenk- und Erdichtbaren: Sie lügt und heuchelt, sie schmeichelt und betrügt, sie reimt und verwirrt, sie dokumentiert und verzerrt, sie hebt uns gar in Zustände rauschhafter Glückseligkeit - und lässt uns wieder fallen.
























Parallel zur offenkundigen Gleichschaltung von Top-Ten-Radio und Klingelton-TV hat sich so ein Indie-Mainstream ausbreiten können, der suggeriert, es gäbe nur noch die Alternative zwischen "Schnappi" und Franz Ferdinand.
























"Das mit der Bloggerei geht vorüber."

8.5.06 19:34



Der Wahnsinn geht weiter





Die Presse, das Fachblatt für den stilvollen Karriere-Bobo, titelt:

Von Mobbing bis Burn-out:
Wenn es eskaliert

Wirtschafts-Psychotherapie: Ein neues Berufsfeld soll dann helfen, wenn niemand mehr kann.



Jawoll. Das System zernagt sich von innen her selbst. Die Zusammenhänge von psychischen Krankheiten und grenzenloser Ökonomisierung sind evident und empirisch belegt.





Da wird in der schicken tiptop super business success Consulterjobs KarriereLounge geschrieben:



"Das geht von Burn-out über Mobbing bis zu Bossing."



"Sehr viele Führungskräfte leiden an einer Persönlichkeitsstörung."



"Will man Wirtschaftspsychotherapeut werden, muss man auf jeden Fall eine Psychotherapie-Ausbildung absolvieren"

-> Ha! Das System versucht sich mit den eigenen Mitteln selbst zu helfen. Ähnlich dem Münchausen der das allegorische Ökonomisierungspferd am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen will, werden bald Rudel an "Dipl. MBA Wirtschaftspsychotherapeuten Master" über die noch größeren Psychofälle herfallen und sich in ihrem Marktapologetischen Dreck selbst ersticken...










Auch Ent-Solidarisierung beruht auf einem emotionalen Fundament: Ängste und Verunsicherungen in den Lebensweisen auf Grund des für viele Menschen uneinsehbaren, geheimnisvoll bleibenden "Modernisierungs"- und Ökonomisierungsdrucks.





















Beobachten wir das Schauspiel weiter. z.Z. gleicht es einer Komödie. Doch die Grenzen zur Tragödie sind fließend...

Capitalista - Für mehr netto

10.5.06 23:27




Photobucket


Obiges Buch zu kaufen, (*Trommelwirbel!): Bei Starbucks!
























1. Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen.

2. Glück kommt oft überraschend.

3. Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft.

4. Viele Leute denken, dass Glück bedeutet, reicher oder mächtiger zu sein.

5. Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu begreifen.

6. Glück, das ist eine gute Wanderung inmitten schöner unbekannter Berge.

7. Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.

8. Glück ist, mit den Menschen zusammen zu sein, die man liebt.

9. Glück ist, wenn es der Familie an nichts mangelt.

10. Glück ist, wenn man eine Beschäftigung hat, die man liebt.

11. Glück ist, wenn man ein Haus und einen Garten hat.

12. Glück ist schwieriger in einem Land, das von schlechten Leuten regiert wird.

13. Glück ist, wenn man spürt, dass man den anderen nützlich ist.

14. Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.

15. Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.

16. Glück ist, wenn man richtig feiert.

17. Glück ist, wenn man an das Glück der Leute denkt, die man liebt.

18. Glück ist, wenn man der Meinung anderer Leute nicht zu viel Gewicht beimisst.

19. Sonne und Meer sind ein Glück für alle Menschen.

20. Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge.

21. Rivalität ist ein schlimmes Gift für das Glück.

22. Frauen achten mehr auf das Glück der anderen als Männer.

23. Bedeutet Glück, dass man sich um das Glück der anderen kümmert?
[...]

19.5.06 13:11


23.5.06 23:47



Wien, das Paradies



Ottakringerstraße 60





HÜHNERPARADIES
FAVORITENSTRASSE 66





Hühnerparadies
Wallensteinstraße 48





Hühnerparadies
Engerthstraße 102




Hühner Paradies
Hernalser Hauptstraße 95






HÜHNERPARADIES
Nußdorfer Markt Std 10-11

24.5.06 14:07



Difficile est saturam non scribere

Es ist schwierig, (darüber) keine satire zu schreiben


Photobucket - Video and Image Hosting

28.5.06 18:34





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