urbaner anti-eskapismus!




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2.3.06 18:14


Web 2.0 heißt unsere Revolution! (?)




4.3.06 23:17



Sublimierte Kontemplativität







Die 100. de:bug Ausgabe, das Aufgebot der gesammten Hipster-Redaktionsriege in Nike (nicht Sweatshops -> böse?) Einheitstracht und die Feststellung:

"Konsum ist oft nur Ersatzhandlung von Opfern, die den Frust über ihre entfremdeten, unkreativen Jobs durch Geldausgeben kompensieren müssen. Geld, das sie nur durch den Scheißjob erwirtschaften können. Ein Teufelskreis."

























Diederichsen und das ewig-langweilige Spiel des hin-und-her:

Während einst die rebellischen Jugendkulturen sich mit dem Ziel, einen Distinktionsgewinn zu realisieren, vom bürgerlichen Mainstream abzugrenzten, verspricht es heute einen Distinktionsgewinn wieder bürgerlich zu werden.
[Misik, in Standard "Album", 4.3.06]

Stimmt nicht - Ätsch pätsch! Solche Feststellungen können nämlich nur jene finden, die a priori Bürger sind und sich auf diese Position nach einem möglichen Erkenntnisgewinn wieder beziehen, bzw. sich davon nicht mehr loslösen können.

























Zeig mir wie du wohnst und ich sag dir wer du bist

























*
***
*



















Prayer



















*
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*

























Die weltoffene, durch Seinsverständnis geprägte Existenz des Menschen wird terminologisch Da-sein genannt. Dieses meint als Grundverfassung des menschlichen Existierens das leibhaftige Anwesen miteinander im »Da«, d.h. im zeitlichen Offen-sein und in der Offenheit für den jeweiligen Bereich unseres Weltaufenthaltes


























Geiz und Pedanterie als bürgerliche Eigenschaften des analen Gesellschaftscharakters

























Der spendet-für-Zirkustiere-Mann mit Pony und Ziege am Hernalser Spitz

























"Krankheit als Weg"

























Ein Leben lang lesen, sich für Kultur interessieren, den Feuilleton und die Politik verfolgen, nur um mit SQL Statements Geld zu verdienen?

























Wien im (Spät)Winter:
Bemitleidenswerte Kreaturen mit Vitamin D Mangel und auf einer Überdosis an Koffein schlurfen über Rollsplit und Hundekacke hinweg durch graue Häuserschluchten.
























P.S.: Telering muss weg!


8.3.06 20:55



Ohne Kommentar





Thomas Bernhard und die Neue Zürcher Zeitung

10.3.06 15:39



Ciao Bourgloisie Bourgeoisie?







"Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen 'Dies gehört mir' und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: 'Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört'"





"Die Reichen produzieren Armut in zweifacher Weise: einmal absolut, weil sie Arbeiter dazu zwingen, Luxusgüter herzustellen, was notwendig eine Verringerung der Produktion der lebensnotwendigen Güter bewirkt, die aufgrund der mit jeder Verknappung einhergehenden Preissteigerung unbedingt auf Kosten der wirtschaftlich Schwachen geht. Zum anderen relativ, weil der Anblick bislang unbekannter Luxusgenüsse, den Armen dazu bringt, sich für unglücklich zu halten."

Rousseau























Holste nippt an seinem Kakao und räsoniert: "Ich habe keinen Masterplan für mein Leben. Karriere, Familie - ich nehme, was kommt." Wichtig für ihn: Die Mischung muss stimmen. Spaß an der Arbeit, durchaus ernsthaftes Engagement in der Freizeit. Das alles in einem selbst gewählten Kreis von Menschen, die so drauf sind wie man selbst - der aber bei Bedarf ausgetauscht werden kann. Genug Geld für eine Altbauwohnung, aber keine Träume von Porsche oder Einfamilienhaus. "Materielle Dinge machen nicht glücklich", ist Holste überzeugt.























Wenn Sie auf alle diese Fragen mit „ja” antworten können, dann sind Sie vielleicht das, wovon philosophisch inspirierte Menschenzüchter von Friedrich Nietzsche bis Peter Sloterdijk geträumt haben: die Verkörperung der nächsten Stufe der Humanevolution.























"Mit den Clowns kam das ganze Elend der Welt"






















Die lächerlich-kindischen Unterwerfungsrituale der Angestelltenkultur.






















"Die moderne Gesellschaft wird auch 'Zeitalter des Narzissmus' (Christopher Lasch) genannt. Offenbar gibt es eine Koevolution von ökonomischen und psychischen Strukturen. Die narzisstische Persönlichkeit, die heute Wartezimmer der Psychtherapeuten füllt, ist durch Selbstbewunderung, Risikofreude und Oberflächlichkeit gekennzeichnet. Sie ist wie geschaffen für die Welt des Verkaufs, der Finanzmärkte und der Medien."





"Die negativen Aspekte der New Economy der US-Informationsgesellschaft sind evident: Hysterische Reaktionen auf den Finanzmärkten beherrschen und destabilisieren die Warenproduktion, Reichtum durch Spekulation (statt Arbeit) und totaler Ruin liegen dicht nebeneinander. Die Politik verkommt teilweise zur TV-Show, Kriege werden skrupellos durch Lügen legitimiert. Die Arroganz und Lügenhaftigkeit findet auch in gefälschten Bilanzen um im "Window-Dressing" der Politik ihren Ausdruck. Die Verpackung wird wichtiger als der Inhalt. Die Oberflächlichkeit der Hollywood-Welt ist nicht mehr zu überbieten, Liebesbezieungen werden zum Show-Spektakel. Das denken wird beliebig und opportunistisch."





"Aus pschoanalytischer Sicht stammen die Triebenergien zur Zusammenballung und Konzentration großer Massen sowie zur Akkumulation von Geld aus der analen Phase der psychischen Entwicklung. Die Analogie von Geld und Kot wurde von den Psychoanalytikern klar herausgearbeitet - ebenso wie der kleine Unterschied: "Geld stinkt nicht"."

Ewald Walterskirchen: Der Weg in die Informationsgesellschaft. Zur Evolution von Natur, Technik und Wirtschaft























"... Mein ganzes Leben hatte ich das komische, unerklärliche Gefühl, irgendetwas ginge vor in der Welt, irgendetwas Gewaltiges .... und niemand könne mir sagen, was das sei....."

"Nein, das ist nur eine ganz normale Paranoia. Die hat jeder im Universum."
























P.S.: stop clown porn now!

16.3.06 18:17


Clownwochen





und

nach Heinz Rühmann,

Hermann van Veens Beitrag




Bild via bansky

19.3.06 23:43


Wir elenden Peripatetiker








Wenn sich der Österreichische Jungadel und Nachwuchsgroßbürgertum (= ungleich Bildungsbürgertum) trifft


Der Modus der Seilschaften und Beziehungsnetzwerke. Bürgerliches Elitedenken und Klassenbewusstsein in seiner widerlichsten Form











Der Narzistische Charakter, die Oberflächlichkeit und der Körperkult der Oberschichten.
Ihre hedonistisch sozialisierte Bildungsferne
oder
Spätpubertäre Oberschichtstwens auf "Mission to beach" in geplant-befohlener Feierlaune, zu den immergleichen "Partyhits".























Ich will in die Welt der Schönen und Reichen
Wenn ich dort bin will ich mich ein wenig bereichern
Wenn ich vorbei fahr sagt bitte bescheid
Damit ich Euch eine Karte aus dem Land der Looser schreiben kann






















Ich weiß nicht, ob ich verliebt bin. Ich starre auf das Telefon, warte auf ein e-mail. Ich weine ein bisschen.

Diesen Sommer verbringe ich auf jeden Fall im Schrebergarten. Ich habe ja Zeit.

Arbeit habe ich noch immer nicht.






















...und was machen Sie so im Leben?




















Wöle






















"Wenn du dich zwischen zwei Lösungen zu entscheiden hast, bedenke die dritte. / Wenn du wählst, vermeide die Dinge, die das Leben verschleißend machen. / Wenn du das Glück suchst, vergiss nicht, es wohnt nirgendwo anders als in dir und nur in dir. / Wenn du die Traurigkeit vertreiben willst, folge dem Bach, beobachte die Vögel und lausche dem Konzert des Windes. / Wenn dich dein Herz nicht loslässt, es dich drängt und dir befiehlt, folge ihm. / Wenn du verliebt bist, liebe. / Wenn du nicht mehr weißt, wohin du sollst, erinnere dich, woher du kommst."






















Damit soll nun Schluss sein!
Dies ist die Rekultivierung jenes ins "soziale Aus" gedrängten Wortes.
Dies ist der Schulterschluss stolz geschwollener Raverbrüste.
Dies ist der Aufruf, endlich wieder zu raven anstatt nur halbherzig "feiern zu gehen".
Dies ist die Rückkehr der stolz erhobenen Partyfaust.
Dies ist die Wiederbelebung eines Lebensgefühls.

Rave Strikes Back!





















Tommy the clown























Die Begriffe Wichtigkeit, Notwendigkeit, Interesse sind tausendmal entscheidender als der Begriff der Wahrheit.


26.3.06 15:59


Schummelt da wer ?



30.3.06 10:12







Es gab nichts, was mich ablenken und geistig beschäftigen konnte, keine Bücher, keine Gespräche, keine Musik; nichts. Seit meiner Kindheit hatte ich es verlernt, die Dinge mit eigenen Augen zu sehen, und ich hatte vergessen, dass die Welt einmal jung, unberührt und sehr schön und schrecklich gewesen war. Ich konnte nicht mehr zurückfinden, ich war ja kein Kind mehr und nicht mehr fähig, zu erleben wie ein Kind, aber die Einsamkeit brachte mich dazu, für Augenblicke ohne Erinnerung und Bewusstsein noch einmal den großen Glanz des Lebens zu sehen. [...]























Radio Energy Durchzapp-Aufschnapper: "12 Uhr! Ab in die ersehnte Mittagspause - mit Xavier Naidoo ..."























Die Arbeit raubt mir jeden Tag mehr meine Sinne. Sie reißt mir immer mehr Stücke jeder Selbstachtung heraus. Wahrscheinlich ist die Arbeit mein Ruin, mein Untergang, denn so lange ich derartig viel Zeit mit Arbeit verbringe, obwohl ich die meiste Arbeit im Krankenstand abhalte, was umso mehr davon zeugt, wie krank ich von dieser Arbeit werde, bin ich wie ein Tier, das nicht artgerecht gehalten wird. Ich bin dort in der Arbeit unablässig von einem Gefühl der Versperrtheit in ein Versagen durchdrungen.






















Die Robert Kratky Werbung auf FM$ als der ultimative Ausschaltimpuls. Ein guter Grund, lang nicht mehr gehörte Jan Jelinek Musikdateien allegorisch zu entstauben























"abends in wien / stinken die verfaulten spitäler / die zu tod gewürgten
politischen flirts / und durch die zeitungen geht / fetter selbstbetrug / die
zuhälter reden über geschäfte / wirtschaft und integration / der himmel bläht
sich / wie ein dorfwirtshaus / erstickt stoßen die wohnblöcke / ihre stumpfe
nase / in stauberfüllte straßen / madenwolken und raupenmassen / schwemmt die windstille ins haus"
























Der Österreicher ist ein Pinscher, eine gesamtmitteleuropäische Vermischung, und das ist das Schönste, was man über ihn sagen kann. Und solange er diese Schönheit nicht ganz und gar begreift, verweilt er im Unglück seiner Reinrassigkeit.























(Noch) Ungewohnte Satire: Deppen Unterschichts-Dauerwerbesendungen nicht mit synchronisierten "das Produkt xy ist echt toll" - Sprechern, sondern "echten" Deutschen ...





















Gesprächsfetzen beim Gentrifizierungswatching am ersten warmen Nachmittag in einem Cafe am Yppenplatz:
"dieser modus der dreimonatsgalerien ist auch keine lösung..."






















Der Huberpark beim Yppenplatz: Sarajevo vor 10 Jahren meets Ottakring






















"Die Einsamkeit der Dörfer ist Kopfeinsamkeit. Die Einsamkeit der Städte ist Körpereinsamkeit."

30.3.06 16:04





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