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Kulturevolution - Kult Revolution



"Die Evolution beruht nicht allein auf Zufall und Selektion. Es gibt ein Muster der Entwicklung, das sich auf allen Ebenen wiederholt. Die Evolution der Natur und der Gesellschaft folgt langfristig einem vierstufigen Prozess: Am Anfang steht immer die Isolation kleiner Einheiten, ihr folgt die enge Bindung zu Entwicklungskernen; danach kommt es zum Zusammenschluss zu gro?en Aggregaten und schlie?lich zu noch weitreichender Koordination durch Kommunikations- und Informationsprozesse. Ewald Walterskirchen nennt dieses Modell deshalb "SAC-Modell" (Isolation-Symbiosis-Aggregation-Communication).

In seinem Buch "Der Weg in die Informationsgesellschaft" bringt Walterskirchen viele Belege auf allen Evolutionsebenen zur Best?tigung dieser ?berlegungen. Die Entwicklung der Gesellschaft ist also kein Zufallsprozess, sie macht Sinn. Die gro?en Phasen der Evolution der Natur wiederholen sich in wichtigen Aspekten in der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung. Die anbrechende Informationsgesellschaft mit ihren elektronischen Technologien, Netzwerken und Globalisierungstendenzen ist das logisch folgende Glied einer Entwicklungskette. Die flexiblen und weltoffenen Netzwerke der Informationsgesellschaft erm?glichen die Koordination weit gr??erer Einheiten, als dies die alten festgef?gten hierarchischen Strukturen der Nationalstaaten je erreichen konnten. Der wirtschaftliche Aktionsradius wird buchst?blich weltumspannend."
[via oeaw, Bild: Der evolution?re Gigatrend - Ervin Laszlo]

An diesen ?berlegungen ist die Erkl?rungsbreite dieses Modells besonders interessant. Hat sich z.B. eine jugend/subkulturelle Str?mung etabliert erfolgt bald eine dialektische Abl?sung in einer "kleinen Einheit" (z.B. eine WG, ein Freundeskreis), die neue Sounds aust?ftelt, neue Symbiosen mit anderen Entwicklungen herstellt und damit eine h?here Organisationsebene erreicht. Und damit mit dem allegorisch-evolution?ren Heisluftballon wieder h?her gestiegen oder im H?hlensystem Platons, wo jeder H?hlenausgang nur die vermeintliche Sonne zeigt, wieder in die n?chsth?here H?hle gelangt. Das gilt nat?rlich nicht nur f?r das Subkulturbeispiel. Dieser Prozess findet sich im gesamten menschlichen Wissen, Sein, Tun und K?nnen wieder.
1.1.06 19:52


Wir sind ein Netz

Gehirn



London



Wien



Flickr




via visualcomplexity
3.1.06 19:27


5.1.06 19:04


Hej, Mömax!




Weblogs: Selbstdarstellung sucht sich ein neues Feld


Quintessenz der Natur: Erhaltung der Art


Und anders herum, man muss immer eine L?cke lassen, immer ein Wort, einen Satz, eine Aussage zu wenig machen, man muss vermeiden, den Text abzuschlie?en, abzurunden, um ihn vielmehr offen zu halten, zu ?ffnen. Zu verhindern sei die Ganzheit des Ganzen bei Gew?hrleistung der Ganzheit (Konsistenz) des Vielen, der Teile.


F?r die Antike war nicht Arbeit, sondern Mu?e der Sinn des Lebens. Erst mit dem Aufstieg des B?rgertums wird Arbeit allgemein zur wesentlichen, soziale Anerkennung vermittelnden T?tigkeit. Die Dominanz der Arbeit als Sinn vermittelnde Lebensleistung lie? aber die F?higkeit zur Mu?e verk?mmern. Zeit, die durch Verk?rzung oder Erleichterung von Arbeit "frei" geworden ist, mu? "vertrieben" oder f?r die Gesundheit "genutzt" werden. Gegen?ber der als Last empfundenen Arbeit erscheint das Spiel als Selbstzweck. Eine Verlagerung von der hektischen Arbeitsleistungs- und Konsumgesellschaft hin zu einer Gesellschaft, in der durch befriedigende, in sich sinnvolle T?tigkeit Daseinssinn gefunden wird, erscheint als Hoffnung und Ausweg aus der naturzerst?renden Industriezivilisation und ihren Zwang zu st?ndig sich noch beschleunigenem Wachstum. [...]


Ohne Musik w?re das ganze Leben nur ein Irrtum.


Kleines P?ppchen, freches B?bchen,
die Welt ist gro? und du bist klein,
du kannst noch nicht alleine sein,
sieh das doch ein...

Wenn der Wind im Fr?hling seine Lieder singt
und allen neue Hoffnung bringt,
dann wein' nicht mehr Perrine...


Wer nicht f?r sein Produkt werben darf, macht Aufmerksamkeitskampagnen f?r Krankheiten, die zum Medikament passen.


Ausl?nder ohne Arbeit zur?ck in Heimat!
62 Prozent gegen mehr Ausl?nder!
Die Angst vor Verbrechen steigt!
Asylanten-Flut steigt weiter an!



Die V?ter sind verstrickt, die Leser aber begreifen, oder m?ssten begreifen, dass Geschichtsblindheit nur ein Synonym f?r das Mitfunktionieren ist, also f?r das allergr??te Elend des Menschen: so zu leben, wie es ihm vorgegeben wurde.


Der Nutzen der Soziologie als Zielgruppenforschung


In den b?rgerlichen Positionen l?sst sich auch das Begreifen des B?rgers als reinen Konsumenten ausmachen. Unter dem Einfluss von Werbung, Marketing, Reality Shows und des Bombardements mit Unterhaltung akzeptiert ein Teil der Gesellschaft freiwillig die Vorstellung, dass auch Politik wie ein Angebot im Supermarkt sei, und beschr?nkt sich bei der Geltendmachung der B?rgerrechte auf die Forderungen von Konsumenten.


evil.jesus und Christianus


Eure Wahrheiten sind falsch, meine sind ein Spiel


Daher: Weder - Noch! Weder Exodus, noch Institution. Weder Resignation in den Mainstream, noch Minderheitend?nkel. Weder Disziplin, noch Kontrolle. Weder Begriff, noch Ger?usch. Weder Pop, noch Underground. Weder drau?en, noch drinnen. In-between. Teach your eyes to hear and your ears to see. Go-between. [...]
8.1.06 22:44


Leitkultur


Dicker, lustiger Gartenzwerg der sich seinen Bauch h?lt.


Sch?ne kleine Ente aus Beton


Eine Gans stehend auf einem kleinen H?gelchen.


hockender Hase mit M?hren aus Beton


Pinguin mit Ski und Schal, aus Beton


via garten-sonne
11.1.06 21:59


Es muss was weitergehen!

?sterreich. Ein Tausendj?hriger Staat. Der Mensch als Spitze der Evolution.


Der Mensch, ein gekr?nktes Wesen.


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"Er steht treu zum Gesetz und kommt nicht in Verruf,
lebt als strenger Asket, ist nur selten im Puff,
er ist nirgends gepiercet und nicht t?towiert
und er freut sich f?r andre, wenn er mal verliert.
Er sagt immer die Wahrheit, er arbeitet viel,
er hat Gl?ck in der Liebe, er hat Gl?ck im Spiel,
er ist von humanistischer Bildung gepr?gt,
und er redet verst?ndlich und ?u?erst gepflegt." [...]


Intradanubien


Das 50er Interieur des "Frame". Deutschrock und Bobo Guerilla im Shelter


Die Obere Alte Donau und Eis!


Ich war ein guter Junge und heute mache ich mich schick


*
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Der Modus des Gebrochenseins


Heinz Hoschek. Ein schlechter Start.


Machs gut, Sean!
15.1.06 21:32


15.1.06 22:04


Schrei




Eine konsensuell kakophonische Mischung aus schlecht kopierten Elementen von Tobe Hooper, Helge Schneider, Rainer Werner Fassbinder, aus Unterschichtsfernsehen, Udo Lindenbergs Hippie-Freakshows mit Kleinw?chsigen, Werner Herzog, Joseph Beuys, Matthew Barney (siehe Foto), Wiener Aktionismus, sehr viel Paul McCarthy, Black Metal, Erlebnisgastronomie, Andr? Hellers Luna Park, Dieter Roths M?llmanifeste, man weiss gar nicht, wo man anfangen und wo aufh?ren soll, alles muss absorbiert, annektiert, und wenn das nicht geht, dann als Gast zugekauft werden. [...]






Das touristisch-ordin?re,


pseudo-mond?ne


der Inneren Stadt






Die neue Linke: Subversiv-Mond?ne Wein-Bobos? Geht es um Exlusivit?t verschiedener Pr?gung?






***


*


***





Liberales Bildungsb?rgertum und moderne Funktionseliten mit postmaterialistischer Orientierung. Hoher Stellenwert von Selbstverwirklichung und Ich-Identit?t in Beruf und Freizeit. Ablehnung von ?u?erlichkeitswerten (man sch?tzt aber das Edle, Echte, Auserlesene).



"Professionelles Zielgruppenmanagement"






Kult ist: ABBA, Enigma, Das Phantom der Oper, RTL Samstag Nacht, Rocky I-V

???









Wenn Joschka Fischer rappen w?rde kl?nge er wie Dendemann


Pimmel, Arsch und Hirn







happiness vs. intelligence


18.1.06 14:45


Schönborn, Darwin und ein Ende



Klarer Sieg f?r die Wissenschaft (alles andere w?re auch nicht m?glich) im gestrigen Philosphicum.
Unser seliger Chef der Nachfolgeorganisation der "heiligen" Inquisition, Sch?nborn sprach ja wieder das Argument des Uhrmachers in der Natur an. F?nde man also eine Uhr in der Natur, dann nimmt man zwangsl?ufig an, dass eine Intelligenz am Werk gewesen sei, so das starke Argument.

Ist diese Uhr aber nicht durch eine sozio-technische Evolution der menschlichen Handwerkskunst entstanden? Vom Faustkeil zum Laserstrahl? F?gt sich die von einer Intelligenz (dessen Gehirn ebenso mit der Bildung des Neocortex vor 100000 Jahren evolvierte) gemachte Uhr nicht in eine ausdifferenzierte Evolution "des Lebens, des Universums und dem ganzen Rest" ein?
Das zweite Pro-Sch?pfer Argument kam vom Philosophen Robert Spaemann. Sch?tte man einen Sack voll Buchstaben auf die Erde, so ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Gedicht H?lderlins vor einem l?ge. Darauf l?sst sich nur sagen:
Ist es so schwer zu begreifen, dass das Universum ganz einfach so unvorstellbar gro? ist, dass eben gerade in unserem Sonnensystem vor soundsoviel Milliarden Jahren dieses allegorische Gedicht pl?tzlich auf der Erde lag und Aminos?uren sich zu RNA und die DNA entwickelte?

Damit Ende der Depatte.
19.1.06 21:26


Iss wos gscheits!

Wenn Katholiken feiern:



ein junger, aufgeschossener schn?sel (es gibt inzwischen auch alte) mit modischem lodenmantel (marke berlusconi), neoliberalem trachtenhut und himmelblauer krawatte, aktenkoffer und ein trendiges magazin in der hand, fummelt mit seinen beiden linken h?nden an einer wagent?r der u3 und bringt sie nicht auf. ich, alter trottel, ?ffne ihm. ohne mich wahrzunehmen, st?rzt dieser mensch vor mir in den wagen und setzt sich auf den einzigen freien platz. ich stelle mich ostentativ neben ihn, er entfaltet sein magazin und widmet sich gen?sslich seiner morgenlekt?re. ich leiste mir den luxus, dar?ber nachzudenken, in welcher gesellschaft dieser psychische kr?ppel einmal leben wird. [...]


Hingegen findet man ?ltere M?nner mit Loden, Hut und einer kristallklaren Sch?ferhund-Gesinnung in einer derart ungeheuerlichen Reinkultur in der Trafik, dass man sofort begreift, dass die Revolte von 1968 hier niemals wirklich stattgefunden hat.



Es gibt kein anderes Sein als Anderssein


22.1.06 16:36


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