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Herzerfrischend

und ein dickes Lob an Die Fresse f?r das
1.6.05 18:18


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2.6.05 22:06


Menschsein

Sie sprechen die Sprache der Macht. Man versteht sich, man akzeptiert sich, man spuckt sich nicht gegenseitig in die Suppe.
Der, der die Sprache der Macht spricht, ist in den Augen der M?chtigen vielleicht ein Gegner, aber ein Mensch, nicht Material, nicht Vieh, nicht Sklave, Tier, Idiot: Kumpanei, wie sie ?hn?lich auch bei den Reichen vorherrscht, die die Sprache des Geldes sprechen.
Der Korpsgeist herrscht unter Gleichen. Man nimmt sich als Menschen wahr, man kommu?niziert, man handelt, man hat Beziehungen, man hat Bindungen.
Wer nicht dazugeh?rt, ist Beute.

via Zivilisationskritische Betrachtungen (eine Abrechnung)
2.6.05 22:16


In Ihrem Film "Ravioli" spielen Sie einen Charakter, der immer mehr ins soziale Abseits driftet, mit dem Fortschritt nicht mithalten kann. Machen in einem Wettbewerbsmarkt geistes- und sozialwissenschaftliche "Orchideenstudien" ?berhaupt noch Sinn?

Dorfer: Die Tendenz, Bildung ?konomischen Gegebenheiten und Notwendigkeiten anzupassen, ist f?r mich ein Symptom kulturellen Niedergangs. Wenn diese Kosten-Nutzen-Rechnung im Bildungssektor eintritt, ist das ein Zeichen daf?r, dass die Politik ihre Selbstst?ndigkeit verloren hat, nicht mehr souver?ne Legislative ist, sondern zur Exekutive der Wirtschaft verkommt. Das w?re f?r eine demokratische Struktur bedenklich und gef?hrdend.

via Presse
6.6.05 13:41


6.6.05 13:42


Die Dinge ?ndern sich

Das Kind ist aber schon gro?, der Schulkollege ist alt geworden, die Nachbarin sieht schlecht aus, sie sagt, die B?ckerei gegen?ber habe zugesperrt, daf?r hat am Eck eine Videothek aufgemacht, aber was war dort vorher? Die Dinge ?ndern sich. Ver?nderungen besch?ftigen uns das Leben lang. "Vorher - Nachher" hat sich zur Aufgabe gemacht, die Augen offen zu halten und Ver?nderungen zu dokumentieren. In der ersten Ausbauphase beobachtet "Vorher - Nachher" das Design unserer Konsumg?ter. Dabei ist der Reiz laufender Neuerungen notwendig, zugleich gilt es Markenkontinuit?t zu vermitteln - Aspekte der Ver?nderung in der Warenwelt: Gegen?berstellungen.

www.vorher-nachher.at
6.6.05 13:50


Ja, aber...

Vor lauter F?r und Wider ist ihre Urteilskraft verdorben

Gustave Flaubert, [...]


tja, so gehts uns gebildeten wohlstandsmitteleurop?ern...
8.6.05 22:03


1, 2 oder 3



1999 haben der Soziologe Paul Ray und die Psychologin Sherry Ruth Anderson eine umfangreiche Studie zur Werteorientierung der amerikanischen Bev?lkerung durchgef?hrt. Anhand der Ergebnisse lie?en sich die Menschen klar in die drei folgenden Gruppen gliedern:

Traditionalisten:
- Religi?s-konservative Werte
- Ablehnend gegen?ber gesellschaftlichen Ver?nderungen
- Am liebsten unter Ihresgleichen
- 29% der Bev?lkerung
- Tendenz fallend

Modernisten:
- Technologisch-kapitalistische Werte
- Halten nichts von alternativen Ideen
- Alles beherrschende Kulturgruppe
- 47% der Bev?lkerung
- Tendenz leicht fallend

"Kulturell Kreative":
- Nachhaltig-menschliche Werte
- Offen f?r alternative Lebensweisen
- Bereitschaft f?r Zusammenarbeit und Ver?nderungen
- 24% der Bev?lkerung
- Tendenz steigend

[...]
8.6.05 22:15


Der ganz normale Wahnsinn

"Was wir normal nennen, ist ein Produkt von Verdr?ngung, Verleugnung, Isolierung, Projektion, Introjektion und anderen Formen destruktiven Verhaltens gegen die Erfahrung."

Als ich diesen Satz von R.D. Laing k?rzlich in einem Buch ?ber Psyche, Psychopharmaka und alternative Heilmethoden entdeckte, fiel mir eine ?hnliche Aussage aus dem Tagebuch einer depressiven Frau ein, das ich vor langer Zeit gelesen hatte. Caroline Muhr bekennt darin: "Dieser Zustand der seelischen Gesundheit erscheint mir zwar angenehmer, aber viel verr?ckter als mein eigener. Wenn man es nur einen einzigen Augenblick lang fertig bringt, die Verh?ltnisse dieser Welt einigerma?en klar und deutlich zu ?bersehen, dann muss man verr?ckt sein, um so zu leben wie die anderen: Ohne Angst, mit Appetit, mit ungest?rter Nachtruhe, mit dem Drang, sich fortzupflanzen, mit den Aufgaben, die man f?r wichtig h?lt."

Ist also die sogenannte Normalit?t, der Zustand des seelischen Gleichgewichts der eigentliche Wahnsinn? Sind wir, die psychisch Kranken, letztlich die einzigen, die der Wahrheit ungeschminkt ins Gesicht sehen und das Grauen, ob des erschreckenden Zustands dieser realen Welt, empfinden? Man k?nnte an dieser Stelle den uralten Diskurs dar?ber aufgreifen, welches menschliche Verhalten "normal" und welches "nicht normal" bzw. "verr?ckt" ist. Da es sich aber hier um eine Kolumne handelt, also um einen per Definition subjektiven Meinungsbeitrag, kann und will ich keine wissenschaftliche Abhandlung zu diesem Thema schreiben, sondern meine pers?nlichen Erfahrungen schildern.


[...]
8.6.05 22:59


Das Thema ?si vs. Piefke wurde an dieser Stelle bereits hier und hier bearbeitet.

Jetzt legt der ORF aber noch ein Sch?uflein drauf:



Ich diagnostiziere: "Wir" haben wohl einen Piefke-Komplex...
9.6.05 10:52


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