urbaner anti-eskapismus!




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Selbstentblößung 2.0 und der Rückzug ins Innere


Zur kleinen Form zu finden, fällt schwer. Wir fahren bei offenem Fenster glücklich verstaubte Frühlingsstrassen entlang, hören Ö1 und denken über die rhizomatische Verwebung der Dinge nach. Postpubertärer Enthusiasmus legt sich zu Gunsten einer, schon seit längerem gewünschten Kontemplativität.
Warum soll also nicht mal das Wörtchen ich vorkommen. Also, wir heißen es willkommen: Das Ich. Hereinspaziert.
Zugegeben es fällt mir schwer. Ja, mir.
Ich (jetzt ist es passiert) kann die Welt nicht verändern. Ich kann sie betrachten, ihre Schönheit auskosten bzw. versuchen ihre Missstände zu relativieren. Ich kann Querverweise finden, die mir neue Aspekte offerieren oder ich kann es mir in dem mir angebotenen Nest gemütlich machen und resignieren.
Die Postmoderne Welt und immer mehr Perkulation im Rhizom machen uns das Leben nicht einfacher. Im Gegenteil. Also, wie meistern wir diese Hürde? Ganz einfach: Wir lenken den Fokus auf das wesentliche, filtern unsere rss-Feeds gut durch und lassen uns nicht fangen von den täglichen Ablenkungen die uns umlauern wie Wölfe, Gnome und der Waldschrat.
Auf in eine neue Zeit! Lassen wir uns den Frühlingswind durch die Haare wehen und blicken aufrecht in die Zukunft. Es kommt etwas auf uns zu und wir werden es erkennen, wenn es so weit ist - und wir werden gewappnet sein.


5.4.08 00:04



Weiteres, u.a.

auch auf antieskapismus.at

... nennt man Tumblelog. Ja, ich weiss - aber was soll man machen...

4.4.08 23:43



Der Autor ist: Verträumter Idealist




Der verträumte Idealist ist sehr zurückhaltend und wirkt daher auf andere häufig schüchtern und reserviert. Sein reiches Innenleben und seine leidenschaftlichen Überzeugungen teilt er nur mit einigen wenigen Menschen. Wer ihn aber als kühl und reserviert einschätzt, irrt sich gewaltig. Er hat ein ausgeprägtes inneres Wertesystem und klare, ehrenhafte Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist. Johanna von Orleans oder Sir Galahad wären gute Vertreter dieses Persönlichkeitstypus‘ gewesen. Er ist beständig bestrebt, die Welt zu verbessern, dazu gehört auch, dass er sehr fürsorglich anderen gegenüber sein kann und viel dafür tut, diese zu unterstützen und sich für sie einzusetzen. Seinen Mitmenschen begegnet er interessiert, aufmerksam und großzügig. Ist er erst einmal für eine Sache oder eine Person entflammt, kann er zum unermüdlichen Kämpfer werden.

Lebenspraktische Dinge dagegen gehören für den verträumten Idealisten nicht zum wirklich Wichtigen. Mit den profanen Anforderungen des Alltags beschäftigt er sich nur, wenn es unumgänglich wird. Tendenziell lebt er nach der Devise „das Genie beherrscht das Chaos“ - was in der Regel auch zutrifft, so dass er häufig sehr erfolgreiche akademische Karrieren absolviert. Details interessieren ihn weniger, er richtet seinen Blick lieber aufs große Ganze. Das sorgt dafür, dass er meist einen guten Überblick behält, auch wenn die Dinge hektisch werden, kann aber auch gelegentlich dazu führen, dass er Wichtiges übersieht. Da er sehr harmoniebedürftig ist, neigt er dazu, Unzufriedenheit oder Ärger nicht offen zu zeigen, sondern in sich hineinzufressen. Durchsetzungsfähigkeit ist nicht seine Stärke; dazu hasst er Konflikte und Konkurrenz viel zu sehr. Lieber motiviert er andere durch seine liebenswürdige und enthusiastische Art - wer ihn als Vorgesetzten hat, wird sich über zu wenig Lob nie beklagen müssen.


Wie auch im Beruf ist der verträumte Idealist als Freund und Partner hilfsbereit, loyal und integer. Verpflichtungen sind für ihn geradezu heilig. Die Gefühle anderer sind ihm wichtig und er liebt es, andere glücklich zu machen. Wenige enge Freunde sind ihm genug; sein Bedürfnis nach Sozialkontakten ist nicht sehr ausgeprägt, da er auch viel Zeit für sich allein benötigt. Oberflächlicher Smalltalk ist nicht seine Sache, wenn man mit ihm befreundet sein oder eine Beziehung haben will, muss man seine Gedankenwelt teilen und bereit sein, sich wirklich auf tiefgründige Gespräche einzulassen. Schafft man das, wird man durch eine außergewöhnlich intensive und reiche Partnerschaft belohnt. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich und andere neigt dieser Persönlichkeitstyp allerdings gelegentlich dazu, die Beziehung mit romantischen und idealistischen Vorstellungen dermaßen zu überfrachten, dass der Partner sich überfordert oder minderwertig fühlt. Der verträumte Idealist verliebt sich nicht Hals über Kopf, aber wenn, dann wünscht er sich die große Liebe für die Ewigkeit.

Folgende Adjektive passen zu deinem Typ: introvertiert, theoretisch, gefühlsbetont, spontan, idealistisch, verträumt, schwärmerisch, angenehm, zurückhaltend, freundlich, emotional, loyal, perfektionistisch, hilfsbereit, kreativ, gelassen, optimistisch, neugierig, stur, integer, leidenschaftlich, opferbereit, romantisch, reserviert, schüchtern, harmoniebedürftig, verletzlich, empfindlich, kommunikativ, fantasievoll.

via [...]

1.4.08 15:51



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18.3.08 17:24



Satirischer Zwischenruf zum Thema Glaubwürdigkeit in einer ausgewählten Jugendkultur - oder wenn die Kokusnuss auf den Kopf fällt













Der Diss der Vamummtn :




Die Antwort der SBG Hot Boys:






usw. ...

1.3.08 00:45



Leck mi am oasch, fliagst di stiagn obe rudl !











19.2.08 21:36



Nerdhumor. Traurig.

NOT the IT Infrastructure Library

19.2.08 11:01



Einmal so und einmal so. Oder: Wer findet den Unterschied?









2.2.08 20:46



Wieviel persönliches Leiden an Österreich steckt in diesen Anekdoten und Betrachtungen?



Nationalfeiertag







Ich leide schon sehr darunter! Und ich schau den anderen Patienten dabei zu, wie sie hocherkrankt durch dieses riesige Siechenhaus stolpern. Wie in jedem guten Krankenhaus gibt es ja auch Behandlung. Aber ein gutes Krankenhaus und gute Ärzte schauen immer, weil sie ja davon leben, dass die Patienten nie wirklich geheilt werden. Die Oberärzte und Oberärztinnen des Landes, die die Krankheiten diagnostizieren, sind Teil der Krankheitsgeschichte. Ich will mich da gar nicht freisprechen von der Täterschaft. Indem ich eine Geschichte erzähle, inszeniere ich mich ja auch selber, indem ich eine Anekdote erzähle, mache ich mich selber zum Teil einer literarischen Oberfläche. Die Sprache ist eben auch eine Oberfläche, die Oberfläche der Gedanken, Meinungen, Haltungen, und der Buchstaben, aus denen sich die Wörter zusammensetzen, und der Sätze, die aus den Wörtern kommen. Im Grunde genommen besteht jede Geschichte, die in dem Buch vorkommt, ja nur aus diesem gedruckten Papier, das ist ja auch ein Oberflächenphänomen, die Tiefe des Buches lässt sich nur durch die Untersuchung dieser Oberfläche feststellen.

...

Die österreichische Literatur ist ja eigentlich eine große Diagnosestation, ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendeine gute Literatur gibt, in der Österreich als Problemfall ausgeklammert wäre. So absurd das klingt, andere beneiden uns auch noch um diese Erkrankungsliteratur. Und die flott dahingeschriebene, und folkloristische Habsburgverklärungs-Literaturmaschine, da gibt es ja auch Entsprechungen in den Krankheiten. Ein manischer Patient hat auch nicht das Gefühl, krank zu sein, er fühlt sich extrem wohl in seiner Manie.
[...]
























Österreich
freccetricolori, vor 2 Minuten
darf nicht zum Istanbul werden!
















































Das muss man sich einmal vorstellen!
karl50, vor 68 Tagen, 23 Stunden, 2 Minuten
Da wird mitten in Europa ein junges Mädchen von seinen Eltern bedroht weil sie sich in einem Österreicher verliebt hat! In welchem Staat leben wir, wenn es Leute gibt, die das auch noch für gut finden????
[...]
















































Ich würde meine Tochter
karl50, vor 49 Minuten
auch windelweich schlagen, wenn sie mit einem Türkenbuben daher kommt!

(jahrelanger konsum der kronenzeitung kann zu gehirnerweichung führen)


























Man stelle sich vor...
ein Zimmer.
Schummriges Licht scheint durch die zugezogene Jalousie des heissen August-Tages. Staubpartikel schweben traege umher. Voellig ungestoert von vorgaengen wie "lueften" oder "Tuere oeffnen". Der Blick des imaginaeren Betrachters schweift umher. Er bleibt an einem dem Fenster abgewandten Schreibtisch haengen, der nur noch leidlich unter gestapelten Pizzaverpackungen, 4 groesstenteils leeren Tetrapacks, einem halb gefuellten Becher mit (gehen wir mal davon aus) Saft (nicht naeher definiert) und Myriaden weiterer groesseerer und kleinerer Lebensmittelummantelungen (organisch, wie auch kuenstlich) zu erkennen ist.
Auf der Arbeitsplatte ein anaemisch vor sich hinflimmernder 15"-Monitor. Davor eine schon leicht vergilbte Tastatur, welche hier und da kleine Dreckraender an den Tasten aufweist. Rechts von ihr - halbherzig mit dem Unterarm frei geraeumt - ein kleines Refugium, welches die Maus ihr eigen nennt.
All dies ist mehr oder minder konzentrisch angeordnet um einen leicht untersetzten Mann mittleren Jahrgangs, dem es die Anonymitaet und Abgeschiedenheit seines - so auch hier genannten - Refugiums gestattet, bar jeglicher Oberbekleidung und auch nur mit spaerlich den Unterleib umhuellendem Schiesser-Feinripp dem Zentrum seines Interesses uneingeschraenkt Tribut zollen zu koennen - dem ORF-Forum.
Weitesgehend automatisiert im 30sec-Intervall laesst er den Refresh Revue passieren.

Da.
Eine neue Meldung.
Der Puls - soeben noch voellig ruhig - traegt der Aufregung Rechnung und beschleunigt.
Worum geht's? Ah... ein Thema, dessen er sich sicher waehnt. Sicher bezueglich des Interesses seitens der restlichen Userschar.
Frohlockend, ja beinahe ueberschwenglich beginnt er zu tippen.
Langsam zunaechst, doch immer frenetischer und hektisch sich in einen Klimax der Verzueckung hineinsteigernd tippt, bricht und wirft er alles, was ihm spontan dazu einfaellt in die Tasten. Noch zwei drei Standardsaetze aus dem im Hintergrund geoeffneten Schreibprogramm eingefuegt und fertig ist das Posting.
Abgeschickt.

Da. 1min und 35sec spaeter die erste Antwort.
Schweiss bildet sich auf der Stirn des Mannes. Seine Mundwinkel zucken nach oben.
Da ist sie. Die angewiderte Aufmerksamkeit eines Users, der die borniert zur Schau gestellte kuenstliche Engstirnigkeit des von uns beobachteten Individuums bemaengelt.
2min15sec. Der naechste. 3min20sec.
Leise faengt er an zu summen. Schliesslich das Ziel seiner Bemuehungen. 10min45sec hat es gedauert.
Anfeindungen und Beleidigungen seitens der anderen User.
Der Mann freut sich. Ja ehrlich... es tut ihm gut. Ein kleiner Moment der Befriedigung. Geteilt mit niemandem, genossen ganz im Stillen.
Zurueck auf die Hauptseite.
Es ist egal, wie spaet...
Welches Thema...
Welch Vorurteil...
Er ist ein ORF-Poster und fuer diese Augenblicke lebt er.
[...]


7.1.08 22:19



Fetische, aus Worten, aus Papier oder aus uniformartigen Textilwaren















Menschenzoo / Wie bemerkenswert behende sie auf zwei Beinen zu laufen verstehen! Allerdings, die Fähigkeit zu klettern hat dabei abgenommen, aber dafür können sie unter Entwicklung von Lärm und Gestank fliegen, was die anderen Affen nicht im Stande sind! Wie unterhaltlich zu beobachten ist ihre wahrhaft tierisch-täppische Bosheit und Hinterlist, mit der immer einer bestrebt ist, dem anderen hinterrücks zu schaden und eins zu versetzen, während ihm gleichzeitig von einem dritten ein Fetzen von Ehre oder Finanzen aus dem Steiß gerissen wir, dem wieder ein vierter unversehens ein Haxel stellt, während diesem ein fünfter eins in die Rippen gibt und dazu mit bedauernder Miene "Pardon!" sagt! Köstlich ist das anzusehen! Und erst die Schlauheit der Oberaffen dieser Affengattung. die überall Fetische errichten, aus Worten, aus Papier oder aus uniformartigen Textilwaren, hinter denen sie listig versteckt hocken und die arbeitsscheuen Hände aufhalten, um die Kreuzer aus den Säcken der Vielen in die Säcke der Wenigen hinüberzuleiten!

[Alphabet des anarchistischen Amateurs | Herbert Müller-Gutenbrunn]
























Ursache für den Sündenfall war die Verleitung Adams durch Eva, vom Baum der Erkenntnis zu essen. In einer kulturgeschichtlichen Interpretation ist der Sündenfall ein Gleichnis zur Beschreibung des Wechsels vom Jäger und Sammler zur sesshaften Lebensweise mit Ackerbau und Viehzucht. Das einfache Leben von der Hand in den Mund wird aufgegeben und ersetzt durch Feldarbeit. Der Preis der Erkenntnis und Innovation sind die Mühen der Arbeit. [...]
























der gemeine BOBO (BOBO sapiens vulgaris) ist eine unterordnung der ordnung der primaten und gliedert sich seinerseits in fünf familien:

1.) BOrschtschBOlschewiken: zeitgeistlinke (am liebsten einer trotzkistischen kleinsekte angehörig), die zwar BOuillonBOwle predigen, aber selber aus BOdegaBOttichen trinken. können sogar beim sex an nichts anderes als an die weltrevolution denken.

2.) BOnsaiBOtaniker: ökofundis, gern auch zeitgeistvegetarier, wahre BOykottBOllwerke gegenüber jeglichen produkten, die fleisch beinhalten und/oder nicht bio sind. auf den diversen straßen als unermüdliche BOhnenBOtschafter unterwegs.

3.) BOutiqueBOsse: zeitgeistkapitalisten, geizen nicht mit ihrer vorliebe für luxuriöse outfits, träumen insgeheim von karrieren als BOeingBOnzen und besitzer vieler BOjenBOote. fahren selbst die kürzesten strecken mit dem auto [...]

























Wo er in der Literatur als „roter Joseph“ beim Wort genommen wird, entlarvt man ihn zuerst als Sozialromantiker; seine angenommene Abkehr vom Sozialismus wird dann als typisch für einen nicht genügend durch sozialistische Theorie gefestigten bürgerlichen Intellektuellen gesehen. [...]
























Braungebrannte Business Consulting Success Jubel Anzugsdeppen PR Schas
























Der forcierte Übergang von der Marktwirtschaft zur Marktgesellschaft zeigt sich darin, dass ökonomistische Prinzipien wie Effizienz und Nützlichkeit das soziale Leben durchdringen und andere, nicht marktrelevante Grundsätze wie Empathie und Fürsorglichkeit überformen oder gar zurückdrängen. Ökonomistisches Denken ist die subjektive Verankerung kapitalistischer Logik in der Gesellschaft. Das hat zur Folge, dass sich ökonomistisches Denken in breiten Bevölkerungskreisen entwickelt und verankert hat (siehe Grafik 3). Ein Indikator ist dabei der von den Menschen wahrgenommene Flexibilitätszwang. Damit meinen wir, dass auch die Elemente des gesellschaftlichen Zusammenlebens, etwa soziale Beziehungen, einer Gewinnkalkulation unterzogen werden. [...]


2.1.08 23:05


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